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AREI-Elektrosymbole: Übersicht für Eindrahtschema und Positionsplan

Welche Symbole Tabelle 2.23 für belgische Wohninstallationen vorsieht, wann du ein eigenes Zeichen über die Legende einführst und welche Angaben neben jedes Symbol auf Schema und Plan gehören.

Veröffentlicht am 29. August 2026 Aktualisiert am 5. Oktober 2026 9 min

Kurzantwort: Tabelle 2.23 ist die Basis, eigene Zeichen erklärt die Legende

Für Eindrahtschema und Positionsplan einer hauswirtschaftlichen Elektroinstallation nutzt du die graphischen Symbole aus AREI/RGIE Buch 1, Kapitel 2.13, Tabelle 2.23. Die Tabelle ist ausdrücklich eine nicht erschöpfende Liste. Fehlt ein passendes Symbol, verwendest du ein anderes eindeutig identifizierbares Zeichen und definierst es in der Legende von Schema und Plan (Unterabschnitt 3.1.2.1 a).

Elektrobauteile bei der Vorbereitung am Arbeitstisch.

Die Legende ist damit ein klar geregeltes Werkzeug: Jedes Symbol bleibt im konkreten Dokument eindeutig, und die vorgeschriebenen technischen Angaben stehen zusätzlich am Schema. Dieser Artikel behandelt hauswirtschaftliche Anlagen nach Buch 1 Version 06; für nicht hauswirtschaftliche Anlagen und spezielle Schaltpläne verlangt Buch 1 weitergehende Angaben (3.1.2.2 b).

Woher kommt die Symbolpflicht?

Kapitel 2.13 enthält die Symbolgruppen. Unterabschnitt 3.1.2.1 a legt fest, dass diese Zeichen für hauswirtschaftliche Eindrahtschemata und Lagepläne benutzt werden, und erlaubt die Legendenlösung, wenn Tabelle 2.23 keinen Eintrag bietet. Damit trennt das AREI drei Fragen:

  1. Welches Betriebsmittel ist gemeint? Das zeigt das Grundsymbol.
  2. Welche Eigenschaften hat es? Diese stehen als Werte, Kennzeichen oder Zusatzangaben am Schema (3.1.2.2 a).
  3. Wo befindet es sich und zu welchem Stromkreis gehört es? Das verbindet der Positionsplan über die Stromkreisreferenz (3.1.2.3 a).

Ein vertraut aussehendes Symbol ist deshalb noch kein vollständiger Eintrag. Bei einer Differenzstrom-Schutzeinrichtung gehören Typ, Bemessungsdifferenzstrom und weitere Eigenschaften dazu, bei einer Leitung Typ, Querschnitt, Leiterzahl und Verlegeart.

Die Gruppen aus Tabelle 2.23

Die Übersicht beschreibt den Inhalt, nicht die exakte Geometrie jedes Zeichens. Für die zeichnerische Form ist die amtliche Tabelle maßgeblich.

GruppeTypische InhalteWofür du sie im Dokument brauchst
A. Allgemeine ZeichenGleichstrom, Wechselstrom, ein- und dreiphasiger WechselstromStromart und Versorgung kennzeichnen
B. Schaltgeräte und DosenVerteiler, allgemeine Dose, Verbindungs-/Abzweigdose, Hausanschlusskasten, ErdungsschalterStrukturpunkte und Verteiler der Anlage zeigen
C. Elektrische Leitungenober-/unterirdisch, sichtbar oder eingebaut, im Rohr, LeiterzahlLeitungsweg und Leitungsaufbau beschreiben
D. SchutzeinrichtungenSicherung, Leitungsschutzschalter mit Auslöserkennung M, O, Δ, Differenzstrom-Schutzeinrichtung, ErderÜberstrom-, Fehlerstrom- und Erdungsschutz darstellen
E. Schalter und SteuerungenSchalter, Wechsel- und Kreuzschalter, Taster, Dimmer, Fernschalter, Thermostat, BewegungsmelderBedienung und Zuordnung zu Lichtpunkt oder Gerät zeigen
F. Steckdoseneinfach, mehrfach, dicht, mit Schutzkontakt, mit Kindersicherung, mit Schalter, DatensteckdoseArt des Anschlusspunkts im Stromkreis und im Raum unterscheiden
G. VerbrauchsgeräteLichtpunkte, Leuchten, Heizung, Haushaltsgeräte, Motor, Ladestation, kWh-Zählerfest angeschlossene oder lokalisierte Verbraucher kennzeichnen
H. Quellen und UmrichterTransformator, Solarzelle, Gleich-/Wechselrichter, DC/DC-StellerEnergiequellen und Leistungsumwandlung erfassen
J. DomotikGrundsymbol plus Art der lokalen, drahtlosen, programmierten oder sensorischen SteuerungFunktion und Steuerweg zusammenführen

Die Gruppen sind ein Baukasten, keine Pflichtliste: Du nutzt die Zeichen, die deine Anlage wirklich enthält. Ob ein Betriebsmittel richtig gewählt und dimensioniert ist, zeigt die Fachplanung; das Symbol stellt es dar. Die Eigenschaften der Quellen gibst du entweder auf dem Eindrahtschema an oder hältst sie in der Akte der elektrischen Anlage bereit (Bemerkung zu Tabelle 2.23).

Zwölf Katalogzeichen im direkten Vergleich

Die Bildtafel zeigt zwölf Zeichen aus dem PlanElec-Katalog in Schwarzweiß. Sie ist eine Katalogansicht, keine Bildschirmaufnahme eines Projekts. Die Reihenfolge läuft von links nach rechts und dann zeilenweise von oben nach unten, passend zur nummerierten Tabelle darunter. Die Rasteransicht vergrößert die unveränderte Geometrie der Quelldateien. Eindeutig wird ein Zeichen erst durch Bezeichnung, Positionsnummer und technische Angaben, nicht durch die Form allein.

Schwarzweiße Bildtafel mit zwölf PlanElec-Katalogzeichen für Schutzgeräte, Schalter, Anschlusspunkte, Leitungen und PV.
Die zwölf Zeichen stehen in derselben Reihenfolge wie die Tabelle: von links nach rechts, Reihe für Reihe.
Bild in Originalgröße öffnen
Nr. und BezeichnungBedeutung im DokumentTypische Verwechslung
1. LeitungsschutzschalterÜberstromschutz; Nennstrom, Kennlinie, Polzahl und Ausschaltvermögen kommen aus den technischen Angaben.Gleiche Grundgeometrie wie die Differenzstrom-Schutzeinrichtung; Bezeichnung und RCD-Merkmale nicht vertauschen.
2. FI-SchutzschalterDifferenzstrom-Schutzeinrichtung; Typ, Bemessungsdifferenzstrom, Bemessungsstrom und Polzahl ergänzen das Zeichen.Gleiche Grundgeometrie wie der Leitungsschutzschalter; 30 mA allein legt keinen RCD-Typ fest.
3. Haupt-LasttrennschalterLasttrennschalter im dokumentierten Versorgungspfad.Nicht mit dem nachgeschalteten Leitungsschutzschalter gleichsetzen. Pflicht in der Hauptverteilung, in Wohnanlagen mindestens 40 A (5.3.5.1 b). Die Trennfunktion der Differenzstrom-Schutzeinrichtung am Speisepunkt (4.2.4.3 b) ist eine eigene Anforderung; welches Gerät die Funktion des Haupt-Lasttrennschalters übernimmt, zeigt das Schema eindeutig.
4. SteckdoseGewöhnliche Steckdose im Eindrahtschema und im Positionsplan.Nicht als geschaltete, dichte oder Datensteckdose lesen.
5. FeuchtraumsteckdoseDichte Steckdose mit eigener Kataloggeometrie.Die Zusatzkennzeichnung ersetzt nicht die realen Umgebungs- und Gerätedaten.
6. Steckdose mit zweipoligem SchalterSteckdose mit zweipoligem Schalter.Eine gewöhnliche Steckdose plus separat dokumentierter Schalter sagt etwas anderes aus.
7. LichtauslassLichtauslass beziehungsweise Lichtpunkt.Nicht mit einer Wandleuchte oder dem Schalter verwechseln, der den Punkt steuert.
8. SchalterAllgemeines Schaltersymbol für ein Bedienelement.Welchen Lichtpunkt es schaltet, erklärt die Referenz, nicht das Zeichen.
9. Verbindungs-/AbzweigdoseVerbindungs- oder Abzweigdose als topologischer Knoten.Nicht mit einem Verteiler oder einem Verbraucher gleichsetzen.
10. Kabel mit drei AdernGrundzeichen für ein dreiadriges Kabel; Typ, Querschnitt und Verlegeart stehen zusätzlich am Leitungsabschnitt.Drei Adern sind noch keine Kabeldimensionierung und nicht dasselbe wie eine frei gewählte 3×-Notation.
11. Solarpanel / PV-ModulSolarzelle beziehungsweise PV-Modul als Quelle im dokumentierten PV-Pfad.Nicht mit dem Wechselrichter verwechseln; String, Schutz und Anschlussstelle bleiben separat nachvollziehbar.
12. WechselrichterWechselrichter als Umrichter zwischen den im Projekt erfassten Seiten.Das Symbol steht für die Funktion; Fabrikat und technische Grenzwerte dokumentierst du separat.

Wie du ein Zeichen im Grundriss setzt, verbindest und im Projektmodell weiterverwendest, beschreibt die Hilfe Elektrosymbole platzieren und verbinden. Die Katalogzeichen erscheinen dann in Schema und Plan; welche Geräte real eingebaut sind, bestätigst du vor Ort.

Leitungssymbole brauchen technische Angaben

Eine Linie zwischen zwei Geräten genügt nicht. Das Eindrahtschema nennt mindestens Leitungstyp, Querschnitt, Leiterzahl und Verlegeart (3.1.2.2 a). Tabelle 2.23 zeigt dafür Grundzeichen und Beispiele, etwa ein XVB-Cca-Kabel mit fünf Leitern 4 mm² im eingebauten Rohr oder vier isolierte H07V-U-Leiter 1,5 mm² in einem Rohr.

Die Schreibweise gibt den realen Aufbau wieder. 3G2,5 beschreibt drei Leiter einschließlich grün-gelbem Schutzleiter mit 2,5 mm²; 3×2,5 macht diese Aussage zum Schutzleiter nicht. Eine sichtbar verlegte Leitung zeichnest du nicht als Unterputz- oder Rohrverlegung, nur weil das Zeichen einfacher ist. Die Leitungsdimensionierung nach Belastung, Verlegebedingungen, Spannungsfall und Abschaltbedingungen machst du zusätzlich; das Symbol dokumentiert ihr Ergebnis.

Schutzgeräte: Form und Werte gehören zusammen

Tabelle 2.23 unterscheidet Sicherung, Leitungsschutzschalter und Differenzstrom-Schutzeinrichtung. Beim Leitungsschutzschalter zeigen Großbuchstaben die Auslöser: M für den Überstromauslöser, O für den Unterspannungsauslöser, Δ für die Differenzstromempfindlichkeit. Neben dem Symbol entscheiden die Eigenschaften:

  • beim Überstromschutz unter anderem Nennstrom und Kennlinie (Beispiel aus der Tabelle: 20 A, Kurve C);
  • beim RCD mindestens Typ, Bemessungsdifferenzstrom und Bemessungsstrom (Beispiel: 300 mA, Typ A, 40 A);
  • bei kombinierten Auslösern die gekennzeichneten Funktionen;
  • bei der Erdung die tatsächlich vorhandene Verbindung, nicht ein dekoratives Erdzeichen.

„30 mA“ allein sagt nichts über Typ A, F oder B und nichts über zeitliche Selektivität. Ebenso ist 20 A ohne Bezug zu Leitung und Kennlinie unvollständig. Die Werte kommen vom eingebauten Gerät und passen zum Stromkreis; ein Musterplan ist keine Quelle.

Steckdosen, Lichtpunkte und Schalter richtig referenzieren

Im Eindrahtschema erhält jeder Elementarstromkreis einen Großbuchstaben. Lichtpunkte, Steckdosen und Steuerwerke werden ab dem vorgeschalteten Überstromschutz fortlaufend nummeriert; der Positionsplan verwendet dieselben Referenzen (3.1.2.1 a). Ein mit B3 gekennzeichneter Lichtpunkt meint also im Schema und am räumlichen Ort denselben Punkt.

Schalter und Steuerwerke tragen den Buchstaben ihres Stromkreises und die Nummer des gesteuerten Lichtpunkts oder Geräts. So bleibt die Funktion eines Schalters im Raum und im Schema klar. Mehrfachsteckdose, geschaltete Steckdose und Datensteckdose sind unterschiedliche Sachverhalte; wenn die genaue Art relevant ist, nutzt du das passende Zeichen statt eines allgemeinen Steckdosensymbols.

Was tun, wenn kein Symbol passt?

Die Legendenregel brauchst du vor allem für neue Geräte, herstellerspezifische Funktionen oder Betriebsmittel, die Tabelle 2.23 nicht einzeln nennt. So gehst du vor:

  1. prüfen, ob ein vorhandenes allgemeines Symbol mit technischer Bezeichnung ausreicht;
  2. sonst ein einfaches, verwechslungsfreies Zeichen wählen;
  3. Zeichen und genaue Bedeutung in der Legende definieren;
  4. dieselbe Darstellung auf allen betroffenen Seiten einheitlich verwenden;
  5. technische Eigenschaften zusätzlich am Schema oder in der Anlagenakte festhalten.

Ein Markenlogo ist keine gute Legende, weil es weder elektrische Funktion noch Anschluss erklärt. Ein eigenes Symbol ohne Definition erfüllt 3.1.2.1 a nicht, auch wenn der Zeichner seine Bedeutung kennt.

Häufige Fehler in Symbolplänen

  • Ein DIN-, IEC- oder Software-Symbol wird übernommen, ohne seine Bedeutung mit Tabelle 2.23 oder der Legende abzugleichen.
  • Ein einziges Steckdosensymbol soll gleichzeitig Einfach-, Mehrfach-, Daten- und geschaltete Steckdose bedeuten.
  • Leitungslinie und Verbraucher sind vorhanden, aber Querschnitt, Leiterzahl oder Verlegeart fehlen.
  • Ein RCD ist nur mit der Empfindlichkeit beschriftet; Typ und Bemessungsstrom fehlen.
  • Schema und Positionsplan verwenden unterschiedliche Kennzeichen für dasselbe Element.
  • Eine PV-Anlage erscheint nur als „Solarpanel“, Wechselrichter und relevante Eigenschaften fehlen.
  • Symbole werden grafisch verschönert, bis sie nicht mehr eindeutig zu Grundzeichen oder Legende passen.

Lesbarkeit gehört zur fachlichen Qualität

Ein richtig gewähltes Zeichen kann durch Export und Seitenaufteilung unbrauchbar werden. Prüfe das endgültige PDF in normaler Lesegröße: Schneiden Seitenränder Legende oder Werte ab? Überdecken Leitungen die Kennzeichen? Bleiben ähnliche Zeichen wie einfache und geschaltete Steckdose unterscheidbar? Ist jede Zusatzangabe eindeutig dem richtigen Gerät zugeordnet?

Trenne Bedeutungen nie nur über Farbe, denn Ausdrucke, Kopien und Kontrollunterlagen sind oft schwarzweiß. Form, Text und Referenz tragen die Information. Die Legende steht auf jeder betroffenen Seite oder ist eindeutig als Teil desselben Dokumentensatzes referenziert, und Abkürzungen bleiben auf allen Seiten gleich.

Mach außerdem einen Mengenabgleich: Die Zahl der im Positionsplan lokalisierten Punkte muss zu den Einträgen im Eindrahtschema passen. Dieser Abgleich findet doppelte Referenzen, fehlende Verbraucher und versehentlich kopierte Symbole früh; die technische Prüfung kommt danach.

Ein belastbarer Ablauf vom Aufmaß bis zur Legende

Beginne nicht mit dem Zeichnen, sondern mit einer Geräteliste. Erfasse je realem Punkt Raum, Stromkreis, laufende Nummer, Funktion und die Werte, die später neben dem Zeichen stehen. Erst danach wählst du das Grundzeichen aus Tabelle 2.23. So bestimmt die tatsächliche Funktion das Zeichen und nicht umgekehrt. Ein fest angeschlossener Lüfter, eine Steckdose und eine Anschlussdose können am selben Strompfad liegen und bleiben doch drei verschiedene Betriebsmittel.

Danach prüfst du in vier kurzen Schritten:

  1. Grundzeichen: Passt die Gerätefamilie, etwa Schutzgerät, Steckdose, Leuchte, Quelle oder feste Maschine?
  2. Merkmale: Stehen Polzahl, Bemessungsstrom, Empfindlichkeit, Leitungsart, Leiterzahl und Querschnitt dort, wo sie für das Verständnis nötig sind?
  3. Referenz: Trägt der Punkt im Positionsplan exakt Stromkreisbuchstabe und Nummer aus dem Eindrahtschema?
  4. Legende: Ist jede projektspezifische Kombination einmal definiert und auf allen betroffenen Seiten auffindbar?

Ein kleines Beispiel: Stromkreis K beginnt hinter einer bezeichneten Differenzstrom-Schutzeinrichtung und einem 20-A-Schutzorgan, führt über eine dokumentierte 3G2,5-Leitung und versorgt drei feste Anschlüsse. Das Schutzorgan erhält seine elektrischen Werte, die Leitung ihre Kabelmerkmale und jeder Anschluss eine eigene Referenz K1 bis K3. Ein einzelnes Symbol mit dem Text „Küche“ ersetzt diese Information nicht. Wird K2 später ein anderes Gerät, bleibt die Referenz erhalten; Symbol, Funktionsname und technische Merkmale aktualisierst du in beiden Plänen.

Grenzfälle sauber dokumentieren

Bei kombinierten Geräten entscheidest du zuerst, welche elektrischen Funktionen für Kontrolle und Wartung sichtbar sein müssen. Eine Mehrfachsteckdose darf als Gruppe erscheinen, wenn Anzahl und Schaltung eindeutig bleiben. Ein intelligenter Aktor mit mehreren Ausgängen braucht dagegen Grundzeichen, Legendenkennung und einen Verweis auf die Herstellerunterlage; für Domotik bietet Tabelle 2.23 das zweiteilige Steuerwerkssymbol aus Grundsymbol und Steuerungsart. Die Legende erklärt ein fehlendes Tabellenzeichen, sie verbirgt aber nie eine Leitung, Schutzfunktion oder Quelle.

Versioniere projektspezifische Zeichen wie andere Anlagendaten. Änderst du ein Zeichen, notierst du Datum und betroffene Referenzen und prüfst alle Blätter. Veraltete Legenden haben im Übergabeordner neben dem aktuellen PDF nichts verloren. Bei Unsicherheit stimmst du die geplante Darstellung vor der Ausführung mit der verantwortlichen Elektrofachkraft und gegebenenfalls der zugelassenen Stelle ab.

Die amtliche Veröffentlichung von AREI Buch 1 ist die Primärquelle; dort prüfst du die Fassung, die für deinen Dokumentstand gilt. Bildsammlungen von Herstellern und Zeichen aus ausländischen Normen ersetzen Tabelle 2.23 und die belgischen Planregeln nicht.

Was der PlanElec-Symbolkatalog leistet

PlanElec stellt im Editor einen Symbolkatalog für den belgischen Planungskontext bereit und verwendet jede erfasste Komponente in Eindrahtschema und Positionsplan. Beide Dokumente exportierst du als PDF, und der orientierende AREI/RGIE-Selbstcheck zeigt dir Fehler in den unterstützten, aus Projektdaten entscheidbaren Regeln.

Die Aufgaben sind klar verteilt: Der Katalog sorgt für eine einheitliche Darstellung, du kontrollierst vor dem Export reale Geräteart, Werte, Stromkreisreferenzen und räumliche Zuordnung, und die offizielle Beurteilung macht die zugelassene Stelle bei der Abnahme.

Weiterführende Artikel

PlanElec für Symbolerfassung, Schema, Positionsplan und PDF öffnen →

Regelgrundlage: AREI/RGIE Buch 1 V06, Kapitel 2.13 (Tabelle 2.23) sowie Unterabschnitte 3.1.2.1 bis 3.1.2.3. Redaktion und Prüfung: PlanElec-Team, 5. Oktober 2026.

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