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Wallbox installieren nach AREI: Der komplette Leitfaden für Belgien

AREI-Anforderungen für deine Wallbox in Belgien: eigener Stromkreis je Anschlusspunkt, Differenzialschalter und DC-Fehlerstromschutz, Kabelauslegung, Dokumentation und Netzfragen.

Veröffentlicht am 25. Mai 2026 Aktualisiert am 5. Oktober 2026 9 min

Eine Wallbox in Belgien fällt unter Kapitel 7.22 von AREI Buch 1: Jeder Anschlusspunkt bekommt einen getrennten Stromkreis mit eigenem Überstromschutz und eigenem Differenzialschalter von höchstens 30 mA, der Schutz muss auch bei Fehlerströmen mit Gleichstromanteil wirken, und ein Anschluss über eine Steckdose ist verboten. Dazu kommen eine projektbezogene Kabel- und Schutzauslegung, ein aktualisiertes Eindrahtschema und die Klärung mit dem Netzbetreiber. Dieser Leitfaden führt dich durch alle Punkte. Kapitel 7.22 gilt für Ladestationen, deren Errichtung oder Austausch ab dem 1. November 2022 begonnen hat (7.22.1).

AREI 7.22 auf einen Blick

AnforderungFundstelle in Buch 1 V06Was das für deine Wallbox heißt
Kein Anschluss über Steckvorrichtung7.22.3Fest angeschlossen, nicht über eine Garagensteckdose
Getrennter Stromkreis je Anschlusspunkt7.22.3Zwei Ladepunkte = zwei getrennte Stromkreise
Differenzialschalter ≤ 30 mA je Stromkreis7.22.4.1 bIndividuell je getrenntem Wechselstromkreis, kein TN-C
Schutz bei störendem Gleichstromanteil7.22.4.1 bDifferenzialschalter Typ B oder Typ A plus geeignete DC-Fehlerstromerkennung
Überstromschutz je Stromkreis7.22.4.2Gemeinsamer Schutz nur bei nicht gleichzeitig genutzten Anschlusspunkten
Schutzart im Freien mindestens IP447.22.5.1Gilt für die Betriebsmittel der Ladestation im Außenbereich
Anschlusspunkt nah am Stellplatz7.22.5.3Ein Anschlusspunkt versorgt jeweils nur ein Fahrzeug
Rückspeisung möglich7.22.5.4Regeln für dezentrale Erzeugung und Warnschild an Ladestation und Verteiler

Die Not-Ausschaltung nach 7.22.5.2 gilt nicht für Ladestationen, die Teil der elektrischen Anlage einer Wohneinheit sind; für andere Ladestationen in Gebäuden ist sie vorgeschrieben.

Die Grundanforderungen im Detail

Eigener Stromkreis

Die Wallbox bekommt einen eigenen, getrennten Stromkreis je Anschlusspunkt (7.22.3). Ein bestehender Stromkreis, etwa die Steckdosen in der Garage, kommt nicht in Frage. Die zugehörigen Schutzeinrichtungen dürfen im Verteiler, in der Ladestation oder kombiniert sitzen – entscheidend ist, dass jeder Anschlusspunkt elektrisch getrennt geschützt ist.

Differenzialschalter (FI-Schutzschalter)

Bei Schutz durch automatische Abschaltung schützt ein eigener Differenzialschalter mit höchstens 30 mA jeden getrennten Wechselstromkreis (7.22.4.1 b). Welcher Typ das sein muss, hängt von der Wallbox ab – mehr dazu weiter unten.

Leitungsschutzschalter (Automat)

Ein passend dimensionierter Leitungsschutzschalter schützt jeden getrennten Stromkreis einzeln vor Überlast und Kurzschluss (7.22.4.2).

Überspannungsschutz (SPD)

AREI 4.5.1 verlangt allgemein den Schutz vor Überspannungen nach den Regeln des Fachs. Einen bestimmten SPD schreibt Buch 1 nicht vor; ob einer nötig ist, ergibt die Risikobewertung der gesamten Anlage. Wird einer eingesetzt, sitzt er meist zentral im Verteiler und schützt alle Stromkreise einschließlich des Wallbox-Kreises vor Überspannungen durch Blitzeinwirkung oder Schaltvorgänge.

Einphasig vs. Dreiphasig: Welche Wallbox?

Einphasig – 3,7 kW oder 7,4 kW

Eigenschaft3,7 kW (16 A)7,4 kW (32 A)
Anschluss1-phasig, 230V1-phasig, 230V
Stromstärke16 A32 A
Kabelquerschnitt (Beispiel)2,5 mm²6 mm²
Leitungsschutzschalter (Beispiel)20 A Typ C32 A Typ C
Ladezeit (50 kWh Akku, rechnerisch)~14 Stunden~7 Stunden

Vorteile einphasig:

  • günstiger in der Installation
  • einfachere Verkabelung
  • reicht für viele Haushalte mit Nachtladung

Nachteile einphasig:

  • begrenzte Ladeleistung
  • bei 7,4 kW Schieflast möglich – das klärst du mit dem Netzbetreiber

Dreiphasig – 11 kW oder 22 kW

Eigenschaft11 kW (16 A)22 kW (32 A)
Anschluss3-phasig, 400V3-phasig, 400V
Stromstärke3x 16 A3x 32 A
Kabelquerschnitt (Beispiel)2,5 mm² (5G2,5)6 mm² (5G6)
Leitungsschutzschalter (Beispiel)20 A 3-polig Typ C32 A 3-polig Typ C
Ladezeit (50 kWh Akku, rechnerisch)~5 Stunden~2,5 Stunden

Vorteile dreiphasig:

  • deutlich schnelleres Laden, sofern das Fahrzeug dreiphasig lädt
  • gleichmäßige Lastverteilung
  • Reserve für künftige Fahrzeuge

Nachteile dreiphasig:

  • teurere Installation
  • dreiphasiger Anschluss am Verteiler nötig
  • höhere Materialkosten (größere Querschnitte, teurere Schutzgeräte)

Auswahl anhand des Projekts

Die passende Ladeleistung ergibt sich aus dem Projekt, nicht aus einer pauschalen Empfehlung. Netzanschluss, verfügbare Phasen, Hauptschutz, gleichzeitige Hauslast, Onboard-Lader des Fahrzeugs, gewünschte Energiemenge und mögliches Lastmanagement bewertest du zusammen. Eine nominell stärkere Wallbox lädt nicht schneller, wenn Fahrzeug oder Anschluss den Strom begrenzen.

Kabel und Sicherung: Die richtige Dimensionierung

Übersicht Kabelquerschnitte

Für hauswirtschaftliche Anlagen legt AREI-Tabelle 4.11 (Unterabschnitt 4.4.1.4) den maximalen Nennstrom des Leitungsschutzschalters je Leiterquerschnitt fest: 20 A bei 2,5 mm², 25 A bei 4 mm², 40 A bei 6 mm². Innerhalb dieser Obergrenze richtet sich die tatsächliche Strombelastbarkeit nach Verlegeart, Häufung und Umgebungstemperatur. Die folgende Tabelle zeigt typische Beispielauslegungen für kurze Strecken in Standardverlegung:

LeistungKabeltypQuerschnittLeitungsschutzschalter (Beispiel)Max. LS nach Tabelle 4.11
3,7 kW (1P, 16A)XVB 3G2,52,5 mm²20 A Typ C20 A
7,4 kW (1P, 32A)XVB 3G66 mm²32 A Typ C40 A
11 kW (3P, 16A)XVB 5G2,52,5 mm²20 A 3P Typ C20 A
22 kW (3P, 32A)XVB 5G66 mm²32 A 3P Typ C40 A

Die Auslösecharakteristik C ist eine gängige Wahl, keine AREI-Vorgabe; maßgeblich sind Herstelleranleitung und Selektivität. Bei langen Kabelwegen (etwa über 15 m) erhöhst du den Querschnitt gegebenenfalls, um den Spannungsfall zu begrenzen: 5.2.1.2 b verlangt, dass die Spannungsänderung mit dem sicheren Betrieb vereinbar ist, und 5.2.5 begrenzt sie auf die Werte nach den Regeln des Fachs. Plane die Kabelstrecke vorab und rechne den Spannungsfall nach.

Kabeltyp

In Belgien wird für fest verlegte Installationen üblicherweise XVB-Kabel verwendet:

  • XVB 3G2,5 für einphasig 16 A
  • XVB 3G6 für einphasig 32 A
  • XVB 5G2,5 für dreiphasig 16 A
  • XVB 5G6 für dreiphasig 32 A

Bei Verlegung in einem Installationsrohr (Preflex) kommen VOB-Einzeladern (H07V-U) in Frage; das Rohr muss dafür ausreichend dimensioniert sein.

Differenzialschalter-Typ: das wichtigste Schutzgerät

Die Wahl des richtigen Differenzialschalters ist bei Wallboxen entscheidend – und kann deutliche Kostenunterschiede verursachen. AREI 7.22.4.1 b verlangt, dass der Schutz bei Isolationsfehlern mit störendem Gleichstromanteil gewährleistet bleibt: entweder durch einen dafür gebauten Differenzialschalter oder durch einen Differenzialschalter zusammen mit einer koordinierten Fehlergleichstrom-Nachweiseinrichtung, die die Ladestation abschaltet.

Typ A + DC-Fehlerstromerkennung in der Wallbox (RDC-DD)

Ein Typ A allein deckt Gleichfehlerströme nicht ab. Weist der Hersteller für die konkrete Wallbox eine geeignete integrierte DC-Fehlerstromerkennung nach (typisch 6 mA DC, als RDC-DD bezeichnet), kann sie mit einem vorgeschalteten Differenzialschalter Typ A (30 mA) die zweite Variante von 7.22.4.1 b bilden. Ohne diesen dokumentierten Nachweis nimmst du die Kombination nicht an.

Der konkrete Typ A passt zu Netz, Polzahl, Bemessung und Herstellerbedingungen der Wallbox. Einen Preisbereich nennen wir ohne diese Angaben bewusst nicht.

Typ B (wenn kein DC-Sensor in der Wallbox)

Hat deine Wallbox keine eingebaute DC-Fehlerstromerkennung, brauchst du einen Differenzialschalter Typ B. Er erkennt auch glatte Gleichfehlerströme, die bei Ladegeräten auftreten können.

Prüfe die Herstellererklärung zur DC-Fehlerstromerkennung. Ob die Kombination aus Wallbox und vorgeschaltetem Differenzialschalter die Anforderungen erfüllt, belegt diese Erklärung – nicht die Produktbezeichnung.

Typ A-SI

Ein Differenzialschalter Typ A-SI ist je nach Hersteller robuster gegen bestimmte Störimpulse, deckt aber allein die Anforderung an Gleichfehlerströme nicht ab. Maßgeblich ist die dokumentierte Gesamtkombination.

Überspannungsschutz (SPD) – zentral für die ganze Installation

AREI 4.5.1 verlangt allgemein den Schutz vor Überspannungen nach den Regeln des Fachs. Eine pauschale SPD-Pflicht folgt daraus nicht. Wird ein SPD eingesetzt, sitzt er in der Praxis im Verteiler und schützt alle angeschlossenen Geräte einschließlich der Wallbox vor transienten Überspannungen. Das AREI nennt keinen konkreten „Typ 2“ – die Typbezeichnung stammt aus der Produktnorm IEC 61643-11.

Die Vorsicherung des SPD (Schmelzsicherung oder Leitungsschutzschalter) legst du nach den Herstellerangaben fest.

Netzbetreiber und Energiefluss

Melde-, Anschluss- und Kapazitätsbedingungen leitest du nicht pauschal aus einer Nennleistung ab. Prüfe vor der Bestellung die aktuellen Bedingungen des Netzbetreibers, der für die Anschlussadresse zuständig ist. Halte EAN-Nummer, Anschlussart, geplante Ladeleistung, Phasen, Lastmanagement und die technische Produktbeschreibung bereit.

Kläre ausdrücklich, ob das Gerät nur Energie aus dem Netz zum Fahrzeug überträgt oder bidirektional arbeiten kann. Laut Synergrid fallen bidirektionale oder technisch bidirektional fähige Ladegeräte unter C10/11 ed. 2.4 und brauchen eine C10/26-Typzulassung. Rein unidirektionale Netz-zu-Fahrzeug-Lader brauchen nach dieser Synergrid-Regel keine C10/26-Zulassung; andere Meldungen oder Netzbetreiberbedingungen können trotzdem gelten. Kann die Ladestation zurückspeisen, verlangt AREI 7.22.5.4 außerdem die Regeln für dezentrale Erzeugungseinheiten und das Warnschild „Achtung: Mögliche Rückspeisung elektrischer Energie in die Anlage“ an Ladestation und Verteiler.

Dokumentiere die Antwort mit dem exakten Modell und der Herstellererklärung. Eine per Software deaktivierte Rückspeisung reicht nicht, wenn das Gerät technisch bidirektional bleibt; Synergrid erfasst ausdrücklich auch diese technische Fähigkeit. Ändern sich später Firmware, Betriebsmodus oder Anschlussleistung, prüfst du die Netzfrage erneut. Bewahre Bestätigung, Produktdaten und gegebenenfalls Zulassungsreferenz im Installationsdossier auf, damit Elektriker, Netzbetreiber und Kontrollstelle dieselbe Variante beurteilen.

Vor der Inbetriebnahme dokumentierst du außerdem Phasenzuordnung, eingestellte Stromgrenze, Lastmanagement und Verhalten bei Kommunikationsausfall. Diese Betriebsparameter sind keine elektrische Schutzmaßnahme, bestimmen aber die tatsächlich beanspruchte Anschlussleistung und passen zum geplanten Konzept.

Abnahmeparameter gemeinsam festhalten

Erstelle für Elektriker, Betreiber und späteren Kontrolleur ein kurzes Inbetriebnahmeblatt: exaktes Gerätemodell, installierte Firmware, ein- oder dreiphasiger Betrieb, maximale Stromstärke, Vorsicherung, Differenzialschalter-Konzept, DC-Fehlerstromerkennung und verwendeter Kabeltyp. Bei dynamischem Lastmanagement kommen Messpunkt, Kommunikationsweg, Ausfallverhalten und die tatsächlich gesetzte Begrenzung dazu. Weichen diese Angaben von Herstellerunterlagen, Schema oder Verteilerbeschriftung ab, klärst du das vor der Nutzung.

Lege außerdem fest, wer Einstellungen ändern darf und wie eine Änderung dokumentiert wird. Ein später höher gesetzter Ladestrom beansprucht Leitung, Schutzgerät, Anschlusskapazität und Selektivität anders als die geprüfte Konfiguration. Bewahre deshalb den Einstellnachweis zusammen mit Fotos der Beschriftung, Datenblatt, Konformitätsunterlagen und Prüfbericht auf. Bei einem Gerätewechsel wird mehr als das Gehäuse ersetzt: Schutzkombination, Kommunikationsschnittstelle, Ladeart und mögliche Rückspeisefähigkeit bewertest du für das neue Modell neu. So lebt keine technisch relevante Software- oder Gerätekonfiguration außerhalb der Pläne weiter.

Eindrahtschema aktualisieren

Nach der Installation einer Wallbox aktualisierst du das Eindrahtschema deiner Elektroinstallation. Die Wallbox erscheint als eigener Abzweig:

Was muss im Schema stehen?

  1. Eigener Stromkreis je Anschlusspunkt
  2. Differenzialschalter mit Typ (A oder B) und Bemessungsdifferenzstrom
  3. Leitungsschutzschalter mit Nennstrom und Polzahl
  4. SPD (Überspannungsschutz), soweit vorhanden
  5. Wallbox-Symbol mit Leistungsangabe und Anzahl der Anschlusspunkte
  6. Kabelbezeichnung (z. B. XVB 5G2,5)
  7. Phasenzuordnung (bei dreiphasig: L1/L2/L3)

Wallbox in PlanElec

In PlanElec dokumentierst du die Wallbox direkt im Projekt:

  • Das Wallbox-Symbol platzierst du im Grundriss und ordnest es seinem Stromkreis zu.
  • Die AREI/RGIE-Selbstprüfung meldet, wenn die Wallbox keinen eigenen Stromkreis hat, sich ihn mit anderen Verbrauchern teilt, keinen Differenzialschalter von 30 mA hat oder weder einen Typ B noch eine interne DC-Erkennung vorsieht; bei Außenaufstellung erinnert sie an IP44.
  • Die Phasenzuordnung trägst du direkt ein.
  • Eindrahtschema und Positionsplan exportierst du als PDF aus denselben Projektdaten.

Die Rollen sind klar: Die Selbstprüfung zeigt dir Befunde in den unterstützten Regeln, Leitungsauslegung und Netzfragen klärst du mit Berechnung und Netzbetreiber, und die Abnahme macht die zugelassene Kontrollstelle.

Kosten belastbar vergleichen

Ein sinnvoller Kostenvoranschlag trennt Wallbox, Schutzgeräte, Leitungsweg, Erd- und Grabarbeiten, Anpassung des Verteilers, Lastmanagement, Planung, Prüfung und gegebenenfalls das Netzbetreiberverfahren. Preise hängen stark von Produkt, Leitungslänge, Zugänglichkeit, Anschlussleistung und bestehendem Verteiler ab. Lass Angebote deshalb auf derselben technischen Leistungsbeschreibung beruhen; starre Online-Spannen sind kein Projektpreis.

Vergleiche dabei auch Garantiebedingungen und die dokumentierte Schutzkombination, nicht nur den Gerätepreis, und halte diese Vergleichsgrundlage im Angebot fest.

Häufige Fehler vermeiden

  1. Kein eigener Stromkreis oder Anschluss über Steckdose: Beides widerspricht AREI 7.22.3 – die Wallbox wird fest an ihren eigenen Stromkreis angeschlossen.
  2. Falscher Differenzialschalter: Ohne DC-Fehlerstromerkennung in der Wallbox braucht es einen Differenzialschalter, der Gleichfehlerströme beherrscht – in der Praxis Typ B.
  3. Überspannungsschutz nicht bewertet: Ob und wie ein SPD eingesetzt wird, bewertest du für die gesamte Anlage und koordinierst es nach Herstellerangaben.
  4. Kein aktualisiertes Eindrahtschema: Jede Änderung an der Installation gehört ins Schema.
  5. Netzanforderungen nicht geprüft: Melde- und Anschlussbedingungen hängen von Netzbetreiber und Ladefunktion ab; bidirektionale oder technisch bidirektionale Geräte fallen zusätzlich in den C10/11-/C10/26-Bereich.
  6. Zu kleiner Kabelquerschnitt: Besonders bei langen Leitungswegen den Spannungsfall nachrechnen.
  7. Außenaufstellung ohne IP44: Im Freien verlangt 7.22.5.1 mindestens IP44 und Schutz gegen vorhersehbare mechanische Beanspruchung.

Erdung: Eine sichere Wallbox setzt eine intakte Erdungskette voraus – Erder, Hauptpotentialausgleich und Schutzleiter. Bei älteren Installationen ohne ordnungsgemäße Erdung wird vor der Wallbox nachgebessert.

Fazit

Eine Wallbox in Belgien bekommt je Anschlusspunkt einen getrennten Stromkreis mit eigenem Überstromschutz, einen Differenzialschalter ≤ 30 mA mit wirksamem Schutz gegen Gleichfehlerströme, eine projektbezogene Leitungs- und Schutzauslegung und aktualisierte Pläne. Saubere Dokumentation macht die Anlage prüfbar; die Beurteilung trifft die zugelassene Kontrollstelle.

Offizielle Quellen


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