Elektroplanung über mehrere Etagen: Braucht jedes Geschoss einen eigenen Verteiler?
Wann ein Unterverteiler je Etage sinnvoll ist, wie die Steigleitung dimensioniert und abgesichert wird, was das AREI zur Selektivität wirklich sagt und wie Etagen in Situationsplan und Eindrahtschema erscheinen — mit AREI-Artikel neben jeder Aussage.
Braucht jedes Geschoss einen eigenen Verteiler?
Nein. Das AREI kennt keine Regel „ein Verteiler je Etage". Es verlangt eine Haupt-Verteiler- und Schaltgerätekombination mit einem Haupt-Lasttrennschalter, dessen Bemessungsstromstärke in hauswirtschaftlichen Anlagen nicht unter 40 A liegt (Unterabschnitt 5.3.5.1 Buchstabe b), und dass Verteiler- und Schaltgerätekombinationen in hauswirtschaftlichen Anlagen ohne besondere Hilfsmittel leicht zugänglich sind (Buchstabe c). Ob dazu ein zweiter Verteiler im Obergeschoss gehört, entscheiden Sie — nicht die Norm.
Was die Norm dagegen vorgibt, sind Mengengrenzen, und genau die treiben in einem drei- bis vierstöckigen Reihenhaus die Zahl der Stromkreise nach oben: höchstens acht Einzel- oder Mehrfachsteckdosen je Endstromkreis und mindestens zwei getrennte Beleuchtungsstromkreise bei Wohneinheiten mit mehr als zwei Räumlichkeiten und/oder Bereichen (Unterabschnitt 5.3.5.2 Buchstabe b), sowie höchstens acht Endstromkreise je hochempfindlicher Differenzstrom-Schutzeinrichtung (Unterabschnitt 4.2.4.3 Buchstabe b). Ein Unterverteiler ist die Folge dieser Grenzen und der Leitungslängen — nicht die Folge einer Etagengrenze.
Der Begriff, den das AREI dafür benutzt, hilft beim Denken: Ein Elementarstromkreis ist der Teil einer Anlage zwischen zwei aufeinanderfolgenden Überstrom-Schutzeinrichtungen — als Hauptstromkreis oder Teilstromkreis — oder hinter der letzten dieser Einrichtungen als Endstromkreis (Abschnitt 2.6.1). Die Steigleitung zum Unterverteiler ist damit kein Endstromkreis, sondern ein Hauptstromkreis. Alle Regeln, die sich auf Endstromkreise beziehen — die acht Steckdosen, die acht Kreise je FI —, gelten für sie nicht.
Wann ist ein Unterverteiler je Etage sinnvoll — und wann nicht?
Die Entscheidung folgt vier beobachtbaren Größen: Zahl der Endstromkreise, längste Leitungsstrecke, Zugänglichkeit und geplante Erweiterung. Die folgende Zuordnung fasst zusammen, was sich in einem belgischen Wohnhaus in der Praxis ergibt; die Norm-Spalte nennt die Stelle, die die jeweilige Grenze überhaupt erzeugt.
| Situation | Ein Verteiler reicht | Unterverteiler je Etage sinnvoll | Norm-Bezug |
|---|---|---|---|
| Zwei Ebenen, kompaktes Reihenhaus, unter ca. 15 Endstromkreisen | ✓ | — | keine Vorgabe; Kreiszahl folgt aus 5.3.5.2 b und 4.2.4.3 b |
| Mehr als 16 Endstromkreise, also mehr als zwei hochempfindliche FI nötig | — | ✓ | höchstens 8 Endstromkreise je hochempfindlicher Differenzstrom-Schutzeinrichtung (4.2.4.3 b) |
| Weiteste Leitung deutlich über 25–30 m ab Verteiler | — | ✓ | Spannungsänderung nach den Regeln des Fachs zu begrenzen (Abschnitt 5.2.5) |
| Dachgeschoss mit Wärmepumpe, Wallbox-Vorbereitung oder Büro geplant | — | ✓ | Versorgungsleistung samt Gleichzeitigkeitsfaktoren festzulegen (Abschnitt 3.2.1) |
| Verteiler im Keller, Obergeschoss nur über Leiter erreichbar | — | ✓ | leicht zugänglich ohne besondere Hilfsmittel (5.3.5.1 c) |
| Getrennte Energietarife oder eigener DNB-Zähler je Ebene | — | ✓ | getrennte Platten mit ≥ 10 cm Abstand oder separate Kombinationen (5.3.5.1 c) |
| Mietwohnung je Etage, jeweils eigene Anlage | — | ✓ | jede Wohneinheit ist eine eigene hauswirtschaftliche Anlage (3.1.2.1 a) |
| Renovierung, Etage bleibt vorerst unangetastet | ✓ | — | Prüfung beschränkt sich auf hinzugefügte oder geänderte Teile (6.4.7.3) |
Zwei Punkte, die häufig gegen einen Unterverteiler sprechen: Jeder zusätzliche Verteiler ist ein zusätzlicher Ort, der ohne Hilfsmittel zugänglich, bedienbar und instand haltbar sein muss (5.3.5.1 c), und er muss individuell gekennzeichnet sein, mit deutlich angegebener Versorgungsspannung (Unterabschnitt 3.1.3.3 Buchstabe a). In einer Zweizimmerwohnung über zwei Ebenen kostet das mehr, als es an Kabel spart.
Wie dimensioniere ich die Steigleitung zum Unterverteiler?
In drei Schritten, von denen nur der letzte im AREI mit einer Zahl steht.
Erstens die Versorgungsleistung. Bei der Bestimmung der Versorgungsleistung einer Anlage oder eines Teils einer Anlage dürfen Gleichzeitigkeits- und Verwendungsfaktoren der Belastungen berücksichtigt werden (Abschnitt 3.2.1). Das AREI nennt dort keinen Zahlenwert — welcher Faktor angemessen ist, ist eine Frage der Regeln des Fachs und der tatsächlichen Nutzung der Etage.
Zweitens die Strombelastbarkeit. Die Strombelastbarkeit IZ einer elektrischen Leitung hängt ab von Leiterquerschnitt, Isolierung, Beschaffenheit, Verlegeart und Umgebung sowie Umgebungstemperatur (Unterabschnitt 4.4.1.4). Eine Steigleitung, die 6 m senkrecht durch einen geschlossenen Schacht läuft, hat nicht dieselbe Belastbarkeit wie dieselbe Leitung frei auf einer Kabelrinne — die Verlegeart ist Teil der Rechnung, nicht Kosmetik.
Drittens das Kaliber. Für hauswirtschaftliche Anlagen begrenzt Tabelle 4.11 (Unterabschnitt 4.4.1.4) die maximale Nennstromstärke der Schutzeinrichtung je Leiterquerschnitt:
| Leiterquerschnitt | Maximale Nennstromstärke der Sicherung | Maximale Nennstromstärke des Leitungsschutzschalters |
|---|---|---|
| 1,5 mm² | 10 A | 16 A |
| 2,5 mm² | 16 A | 20 A |
| 4 mm² | 20 A | 25 A |
| 6 mm² | 32 A | 40 A |
| 10 mm² | 50 A | 63 A |
| 16 mm² | 63 A | 80 A |
| 25 mm² | 80 A | 100 A |
| 35 mm² | 100 A | 125 A |
Die Tabelle ist eine Obergrenze, keine Empfehlung. Sie sagt, welches Kaliber ein Querschnitt aushält — nicht, welcher Querschnitt für Ihre Steigleitung richtig ist. Die zusätzliche Bedingung steht in Unterabschnitt 4.4.3.2: Der Nennstrom In der Überlast-Schutzeinrichtung muss mindestens dem vorgesehenen Betriebsstrom IB entsprechen und kleiner sein als die Strombelastbarkeit IZ der Leitung, die sie schützt; der vereinbarte Auslösestrom If überschreitet nicht das 1,45-fache von IZ.
Fachpraxis, nicht Norm: In einem belgischen Wohnhaus landet eine Etagen-Steigleitung typischerweise bei 6 mm² mit einem C32-Leitungsschutzschalter oder bei 10 mm² mit C40, und der Hauptschalter des Unterverteilers wird als 40 A ausgeführt, weil das die kleinste Baugröße ist, die den Bereich abdeckt und die 40-A-Untergrenze aus 5.3.5.1 b ohnehin erfüllt. Das AREI schreibt keine dieser Größen vor — es begrenzt nur nach oben.
Muss die Steigleitung im Hauptverteiler abgesichert sein?
Grundsätzlich ja, und zwar an ihrem Beginn. Eine Kurzschluss-Schutzeinrichtung wird am Beginn eines jeden Stromkreises installiert, der aus elektrischen Leitungen mit gleichwertigen Eigenschaften besteht (Unterabschnitt 4.4.2.2 Buchstabe a). Für den Überlastschutz gilt sinngemäß: Er wird in der Regel dort installiert, wo eine Änderung in Bezug auf Querschnitt, Art, Verlegeart oder Beschaffenheit die Strombelastbarkeit verringert (Unterabschnitt 4.4.3.1) — also genau an der Stelle, an der die Sammelschiene des Hauptverteilers in ein 6-mm²-Kabel übergeht.
Das AREI kennt dazu drei Ausnahmen, die in mehrgeschossigen Anlagen tatsächlich vorkommen:
- Vorgeschalteter Schutz genügt. Am Beginn eines Stromkreises darf die Kurzschluss-Schutzeinrichtung entfallen, sofern überprüft wird, ob die vorgeschaltete Schutzeinrichtung ihre Funktion noch erfüllen kann (4.4.2.2 a).
- Drei Meter Spielraum. Die Schutzeinrichtung darf bis zu 3 m vom Beginn des Stromkreises entfernt auf der Leitung sitzen, sofern dieser Abschnitt keine Anschlüsse, Abzweigungen, Querschnittsverminderungen oder Reduzierungen der Schaltgeräte enthält und sich nicht in der Nähe brennbarer Materialien befindet (4.4.2.2 b).
- Summe der Abzweigungen. Auf Überlastschutz darf verzichtet werden bei elektrischen Leitungen, die mehrere Abzweigungen versorgen, die einzeln gegen Überlast geschützt sind, sofern die Summe der Nenn- oder Einstellströme der Abzweigungs-Schutzeinrichtungen kleiner ist als der Nenn- oder Einstellstrom der Einrichtung, die die betreffende Leitung gegen Überlast schützen würde (Unterabschnitt 4.4.3.3).
Die dritte Ausnahme ist die, die man bei Steigleitungen missversteht. Sie erlaubt nicht, den Feeder ungeschützt zu lassen — sie erlaubt, auf den Überlastschutz zu verzichten, wenn die Summe der nachgeschalteten Kaliber die Leitung ohnehin nie überlasten kann. Der Kurzschlussschutz bleibt davon unberührt. In einem Unterverteiler mit acht C16 und zwei C20 addieren sich die Kaliber auf 168 A; eine 6-mm²-Steigleitung fällt nicht unter diese Ausnahme.
Vergessen Sie die Kennzeichnung nicht: Stromkreise, die vor dem Hauptschalter der Verteiler- und Schaltgerätekombination angeschlossen sind, müssen als solche gekennzeichnet sein (Unterabschnitt 3.1.3.1).
Verlangt das AREI Selektivität zwischen Haupt- und Unterverteiler?
Für eine gewöhnliche hauswirtschaftliche Anlage: nein. Das Wort Selektivität steht im AREI ausschließlich im Zusammenhang mit Sicherheits- und kritischen Anlagen. Dort heißt es, das richtige Funktionieren von Stromkreisen mit Sicherheitsverbrauchern beziehungsweise von Sicherheitsstromkreisen dürfe nicht durch elektrische Fehler in anderen Stromkreisen beeinträchtigt werden, und „dies erfordert Selektivität zwischen Schutzeinrichtungen" (Unterabschnitte 5.5.7.1 Buchstabe a und 5.5.7.2; wortgleich für kritische Anlagen in Kapitel 5.6). Für die Steigleitung zum Schlafgeschoss eines Einfamilienhauses gibt es keine entsprechende Vorschrift.
Was das AREI stattdessen regelt, ist die Koordination in Reihe geschalteter Schutzeinrichtungen (Unterabschnitt 4.4.1.3) — und das ist etwas anderes als Selektivität. Werden mehrere Schutzeinrichtungen in Reihe geschaltet, können sie so koordiniert werden, dass die vorgeschaltete Einrichtung im Kurzschlussfall die durch die nachgeschalteten Einrichtungen fließende Energie auf einen Wert begrenzt, den diese und die von ihnen geschützten Leitungen aushalten. Sind beide Leitungsschutzschalter, heißt dieser zusätzliche Schutz Backup-Schutz; für seine Auslegung sind die Backup-Schutz-Tabellen der Hersteller anzufordern, die nach den Produktnormen für Leitungsschutzschalter erstellt werden (4.4.1.3). Bei nicht hauswirtschaftlichen Anlagen muss die Anwendung dieser Technik sogar auf der Kennzeichnung der Verteiler- und Schaltgerätekombination stehen (Unterabschnitt 3.1.3.3 Buchstabe b).
Der Unterschied in einem Satz: Backup-Schutz sorgt dafür, dass der nachgeschaltete Automat einen Kurzschluss überlebt, den er allein nicht abschalten könnte. Selektivität sorgt dafür, dass bei einem Fehler im Obergeschoss nicht das ganze Haus dunkel wird. Das erste ist eine Sicherheitsfrage und im AREI geregelt; das zweite ist eine Komfort- und Verfügbarkeitsfrage und außerhalb von Sicherheitsanlagen eine Entwurfsentscheidung.
Fachpraxis: Eine Staffelung — vorgeschaltet träger und größer, nachgeschaltet flinker und kleiner, bei Differenzstrom-Schutzeinrichtungen zusätzlich über Empfindlichkeit und Verzögerungszeit — ist in mehrgeschossigen Anlagen üblich und sinnvoll. Sie ist aber eine Auslegung nach IEC 60364-5-53 und nach Herstellerdaten, kein AREI-Gebot. Wer sie im Kontrollbericht als „AREI-Anforderung" begründet, argumentiert mit einer Stelle, die es nicht gibt.
Darf ein Stromkreis mehrere Etagen versorgen?
Ja. Das AREI kennt keine Regel, die einen Endstromkreis auf eine Ebene begrenzt. Ein Beleuchtungskreis, der Flur, Treppenhaus und Obergeschossflur zusammen versorgt, ist zulässig — und in belgischen Reihenhäusern der Normalfall, weil das Treppenhaus geometrisch zu beiden Ebenen gehört.
Es gelten aber unverändert alle Mengen- und Zuordnungsgrenzen, und die zählen über Etagen hinweg:
| Grenze | Wert | Fundstelle |
|---|---|---|
| Einzel- oder Mehrfachsteckdosen je Endstromkreis | höchstens 8 | 5.3.5.2 b |
| Getrennte Beleuchtungsstromkreise bei mehr als zwei Räumlichkeiten und/oder Bereichen | mindestens 2 | 5.3.5.2 b |
| Endstromkreise je hochempfindlicher Differenzstrom-Schutzeinrichtung | höchstens 8 | 4.2.4.3 b |
| Differenzstrom-Schutzeinrichtung am Speisepunkt der Anlage | höchstens 300 mA | 4.2.4.3 b |
| Ortsfeste Geräte mit gemeinsamem Bediengerät in einem gemischten Kreis | zählen als 1 Steckdose | 5.3.5.2 b |
Wichtig ist die vierte Zeile im Zusammenspiel mit einem Unterverteiler. Unmittelbar nach der Schutzeinrichtung am Speisepunkt der Anlage wird mindestens eine Differenzstrom-Schutzeinrichtung mit hoher oder sehr hoher Empfindlichkeit installiert, an die mindestens Steckdosen für nicht ortsfeste Geräte, die Beleuchtung, Räumlichkeiten mit Badewanne und/oder Dusche sowie Waschmaschinen, Wäschetrockner und Geschirrspüler angeschlossen werden — und daran höchstens acht Endstromkreise (4.2.4.3 b). Ein Badezimmer im Obergeschoss, das über den dortigen Unterverteiler versorgt wird, braucht diese Zuordnung also auch dort; die 300-mA-Einrichtung am Speisepunkt der Anlage ersetzt sie nicht.
Zwei praktische Einschränkungen, die aus dem Prinzip folgen und nicht aus einem Artikel: Ein Endstromkreis über drei Ebenen wird lang, und Spannungsänderungen in elektrischen Leitungen sind auf die in den Regeln des Fachs beschriebenen Werte zu begrenzen (Abschnitt 5.2.5 — das AREI nennt dort selbst keine Prozentzahl). Und ein Kreis, der über drei Ebenen streut, ist bei der Fehlersuche unangenehm, weil sich der Anlagenteil nicht mehr an einem Ort spannungsfrei machen lässt. Wie Sie die zugehörigen Längen belastbar ermitteln, steht in Kabelwege und Leitungslängen.
Wie führe ich die Steigleitung durch die Geschossdecke?
Die Durchführung selbst ist geregelt. Bei Bodendurchführungen werden elektrische Leitungen auf Höhe des fertigen Fußbodens gegen mechanische Beschädigung und gegen Flüssigkeiten geschützt, die auf den fertigen Fußboden gelangen können. Werden bei der Durchführung Leiter in Elektroinstallationsrohren verlegt, sind die Rohre wasserdicht und ihr oberes Ende ragt über den Fußboden hinaus — mindestens so hoch wie die Fußleisten, falls vorhanden, und mindestens 10 cm (Unterabschnitt 5.2.1.5). Dieselbe Bestimmung verlangt bei Durchführungen zwischen Räumlichkeiten mit stark unterschiedlicher Luftfeuchtigkeit besondere Vorkehrungen gegen Kondenswasser; unabgedichtete Rohre werden dann zur feuchteren Räumlichkeit hin geneigt.
Für den senkrechten Verlauf innerhalb einer Etage gelten die Installationszonen: In Wände von Räumlichkeiten ohne Elektroinstallationsrohr eingebaute Leitungen verlaufen ausschließlich waagerecht oder senkrecht, wobei senkrechte Führungen so nah wie möglich an einer Raumecke oder in einem Abstand von 10 bis 20 cm zu Türeinfassungen oder -zargen liegen (Unterabschnitt 5.2.9.10 Buchstabe b). Waagerechte Führungen liegen 25 bis 35 cm über dem Boden beziehungsweise unter der Decke.
Der Kabelschacht ist eine eigene, im AREI benannte Verlegeart (Unterabschnitt 5.2.2.1 Buchstabe h.1, Abbildung 5.11) — und die richtige Wahl, wenn mehrere Leitungen dieselbe Vertikalstrecke nehmen. Zwei Punkte dazu:
- Werden in einer Kabelrinne oder einem Kabelschacht Stromkreisleitungen mit unterschiedlichen Spannungen benutzt, werden Verbindungsstellen, Anschlüsse und Abzweigungen in Abschnitten ausgeführt, in denen die Leitungen unterschiedlicher Spannung voneinander getrennt sind (Unterabschnitt 5.2.9.6).
- In Bündeln oder in ebener Anordnung verlegte isolierte Leiter und Kabel weisen mindestens die Eigenschaft F2 auf oder gehören mindestens der Klasse Cca an — unabhängig von der Länge der Strecke, über die sie tatsächlich gebündelt verlaufen (Unterabschnitt 5.2.7.3). Ein Steigschacht mit sechs Kabeln ist genau so ein Bündel.
Was hier nicht steht: Die Abschottung des Schachtes gegen Brandüberschlag von Etage zu Etage. Das AREI schreibt Feuerwiderstand für Leitungen und Verteiler nur im Kontext von Sicherheits- und kritischen Anlagen vor (Kapitel 5.5 und 5.6). Die Kompartimentierung eines Wohngebäudes ist Bauordnungsrecht — Basisnormen Brandschutz und regionale Vorschriften —, nicht AREI. Erfinden Sie dafür keinen AREI-Artikel; verweisen Sie im Zweifel auf den Brandschutznachweis des Projekts.
Wie wird der Potentialausgleich über mehrere Ebenen geführt?
Es gibt zwei Ebenen von Potentialausgleich, und nur eine davon geht durch das ganze Haus.
Der Hauptpotentialausgleich ist gebäudeweit. Der Querschnitt von Hauptschutzpotentialausgleichsleitern entspricht mindestens der Hälfte des Querschnitts des dicksten Schutzleiters der Anlage — Erdungsleiter ausgenommen —, wobei mindestens 6 mm² aus Kupfer bestehen; der Querschnitt darf auf 25 mm² Kupfer beziehungsweise den gleichwertigen elektrischen Querschnitt anderer Metalle beschränkt werden (Unterabschnitt 5.4.4.1 Buchstabe a). Diese Leiter sind grün-gelb isoliert und folgen den Vorschriften für Schutzleiter (Buchstabe b).
Der zusätzliche Potentialausgleich ist dagegen ausdrücklich örtlich. In einer Räumlichkeit mit Badewanne und/oder Dusche verbindet er örtlich alle Körper der elektrischen Betriebsmittel mit den gleichzeitig berührbaren fremden leitfähigen Teilen, die sich in dieser Räumlichkeit befinden (Unterabschnitt 7.1.4.4). Ein Bad im Obergeschoss bekommt also seinen eigenen zusätzlichen Potentialausgleich; er wird nicht vom Erdgeschoss heraufgeführt. Die Querschnitte dafür: mindestens die Hälfte des Querschnitts des mit einem Körper verbundenen Schutzleiters, in keinem Fall weniger als 2,5 mm² bei mechanisch geschützten und 4 mm² bei nicht mechanisch geschützten Leitern (Unterabschnitt 5.4.4.2 Buchstabe a).
Praktische Folge für die Steigleitung: Der Schutzleiter läuft im selben Kabel mit nach oben; die Anbindung fremder leitfähiger Teile — Wasser- und Heizungsrohre, metallische Konstruktionen — geschieht dort, wo sie in das Gebäude eintreten, über den Hauptpotentialausgleich, nicht ein zweites Mal je Etage. Welche Erdungs- und Netzform dahintersteht, behandelt Erdung: TT oder TN-S.
Wie müssen die Etagen im Situationsplan und im Eindrahtschema erscheinen?
Das AREI trennt die beiden Dokumente sauber, und die Trennung entscheidet, wo eine Etage überhaupt sichtbar wird.
Auf dem Lageplan — dem Situationsplan — wird die Lage angegeben von Verteiler- und Schaltgerätekombinationen, Verbindungs- und Abzweigdosen, Steckdosen, Lichtpunkten, Schaltern, ortsfesten Maschinen und Geräten sowie Quellen, die auf dem Einstrich-Schema dargestellt sind (Unterabschnitt 3.1.2.3 Buchstabe a). Der Plural bei „Verteiler- und Schaltgerätekombinationen" ist die entscheidende Stelle: Ein Unterverteiler im Obergeschoss muss auf dem Lageplan verortet sein. Ein Schema allein genügt nicht.
Auf dem Einstrich-Schema stehen die Eigenschaften der elektrischen Leitungen — Typ, Querschnitt, Anzahl Leiter —, die Verlegearten, Typ und Eigenschaften der Differenzstrom- und Überstrom-Schutzeinrichtungen, Schalter, Verbindungs- und Abzweigdosen, Steckdosen, Lichtpunkte, ortsfeste Maschinen und Geräte sowie Quellen (Unterabschnitt 3.1.2.2 Buchstabe a). Für eine Steigleitung heißt das konkret: Typ, Querschnitt, Leiterzahl und Verlegeart sind Pflichtangaben, keine Zugabe.
Zur Kennzeichnung: Elementarstromkreise werden auf dem Einstrich-Schema durch einen Großbuchstaben identifiziert; Lichtpunkte, Steckdosen und Steuerwerke durch eine Nummer in der Reihenfolge, in der sie im Elementarstromkreis vorkommen, beginnend mit der vorgeschalteten Überstrom-Schutzeinrichtung. Auf dem Lageplan tragen dieselben Elemente den Buchstaben ihres Stromkreises und ihre laufende Nummer aus dem Schema (Unterabschnitt 3.1.2.1 Buchstabe a, Abbildungen 3.1 und 3.2). Diese Kennzeichnung ist etagenunabhängig — ein Kreis C, der über zwei Ebenen läuft, heißt auf beiden Ebenen C.
Jede Verteiler- und Schaltgerätekombination ist zusätzlich deutlich, auffällig und wischfest individuell gekennzeichnet, mit deutlich und auffällig angegebener Versorgungsspannung (Unterabschnitt 3.1.3.3 Buchstabe a), und Steuerungs-, Schutz- und Trenneinrichtungen von Stromkreisen sind individuell gekennzeichnet, es sei denn, eine Verwechslung ist ausgeschlossen (Unterabschnitt 3.1.3.1).
Was das AREI nicht vorschreibt: dass je Etage ein eigenes Blatt entsteht oder dass je Verteiler ein eigenes Schema gezeichnet wird. Beides ist Darstellungspraxis — eine sehr etablierte, weil ein Lageplan mit zwei übereinandergelegten Grundrissen unlesbar wird. Wie die beiden Dokumente sich abgrenzen, steht in Eindrahtschema vs. Situationsplan; den Aufbau eines Situationsplans behandelt Situationsplan zeichnen.
Braucht jede Etage einen Rauchmelder?
Das ist keine AREI-Frage. Das AREI schreibt Rauchwarnmelder für hauswirtschaftliche Anlagen nicht vor. Die Pflicht kommt aus dem regionalen Wohnungsrecht: Flandern, Wallonien und Brüssel regeln jeweils eigenständig, wie viele Melder wo hängen müssen, und die Anforderungen unterscheiden sich sowohl in der Zahl je Ebene als auch im Geltungsbereich für Bestandsbauten.
Für die mehrgeschossige Planung ist nur die Konsequenz wichtig: Der Meldernachweis gehört nicht in den AREI-Kontrollbericht, sondern in die regionale Konformität, und wo die Melder auf 230 V laufen, taucht ihr Stromkreis wiederum ganz normal im Eindrahtschema auf. Die regionalen Regeln im Einzelnen stehen in Rauchmelder Pflicht in Belgien — dort und nicht hier, damit es nur eine gepflegte Fassung gibt.
Was gilt, wenn ich eine Etage nachträglich ausbaue?
Ein ausgebautes Dachgeschoss ist fast immer eine wesentliche Erweiterung. Das AREI definiert sie als Änderung oder Erweiterung einer elektrischen Anlage, die eine zusätzliche, noch nicht durch eine Konformitätsprüfung abgedeckte Auswirkung auf die Sicherheit von Personen oder Gütern hat — und nennt als Beispiel ausdrücklich die „Hinzufügung eines Stromkreises in einer hauswirtschaftlichen Anlage" (Abschnitt 2.11.2, Begriffsbestimmungen). Ein neuer Unterverteiler mit sechs Kreisen erfüllt das mehrfach.
Daraus folgen drei Dinge:
- Prüfung vor Ingebrauchnahme. Wesentliche Änderungen oder Erweiterungen werden vor Ingebrauchnahme einer Prüfung der Konformität unterzogen; diese Prüfung ist auf die hinzugefügten oder geänderten Teile beschränkt (Unterabschnitt 6.4.7.3). Die alte Erdgeschossanlage wird also nicht automatisch vollständig mitgeprüft — aber Änderungen, die Auswirkungen auf einen unveränderten Teil haben, müssen im Prüfbericht erwähnt werden, und dieser unveränderte Teil wird hinsichtlich der geänderten Eigenschaften sehr wohl geprüft (ebenda).
- 300 mA für die ganze Anlage. Bei wesentlichen Änderungen oder Erweiterungen einer alten hauswirtschaftlichen elektrischen Anlage wird die gesamte elektrische Anlage durch mindestens eine Differenzstrom-Schutzeinrichtung mit höchstens 300 mA geschützt (Unterabschnitt 4.2.4.3 Buchstabe b). Das ist die Vorschrift, die einen Dachausbau regelmäßig teurer macht als geplant.
- Der Lageplan wandert mit. Änderungen oder Erweiterungen einer hauswirtschaftlichen Anlage sind auf dem Lageplan dargestellt, aus dem die bestehende Lage der Bestandteile jederzeit ersichtlich ist. Ältere Teile, deren Errichtung vor Ort vor dem 1. Oktober 1981 begonnen hat und die auf dem Einstrich-Schema dargestellt sind, werden mit dem Vermerk „älterer Teil" gekennzeichnet (Unterabschnitt 3.1.2.1 Buchstabe a).
Bei Änderungen, die nicht wesentlich sind, ist kein neues Einstrich-Schema erforderlich; eine kurze, datierte und unterschriebene Beschreibung der Änderung mit Name, Eigenschaft und Adresse des Verantwortlichen reicht aus (3.1.2.1 a). Der Lageplan bleibt trotzdem aktuell zu halten. Die vollständige Neubau-Reihenfolge steht in der Checkliste Eindrahtschema Neubau.
Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus — ändert das die Antwort?
Ja, und zwar an einer Stelle, die oft übersehen wird. Solange alle Etagen zu einer Wohneinheit gehören, ist die ganze Anlage eine hauswirtschaftliche Anlage: ein Einstrich-Schema, ein Lageplan, eine Prüfung, und die Mengengrenzen aus 5.3.5.2 b gelten für diese eine Einheit.
Sobald je Etage eine eigene Wohneinheit entsteht, entstehen mehrere hauswirtschaftliche Anlagen — jede mit eigener Haupt-Verteiler- und Schaltgerätekombination samt Haupt-Lasttrennschalter ≥ 40 A (5.3.5.1 b), eigenem Schema, eigenem Lageplan und eigener Prüfung. Die acht Steckdosen je Endstromkreis zählen dann je Wohneinheit, nicht je Gebäude.
Für die gemeinschaftlichen Teile — Treppenhausbeleuchtung, Klingelanlage, Außenbeleuchtung, Zählerraum — gibt es eine ausdrückliche Erleichterung: Abweichend von den Vorschriften für nicht hauswirtschaftliche Anlagen ist es erlaubt, sich bei Schemata, Plänen und Unterlagen der gemeinschaftlichen Teile einer Wohnanlage auf die Vorschriften für hauswirtschaftliche Anlagen zu beschränken (Unterabschnitt 3.1.2.1 Buchstabe e). Dasselbe gilt für die Kennzeichnung der zugehörigen Verteiler- und Schaltgerätekombinationen (Unterabschnitt 3.1.3.3 Buchstabe c). Praktisch heißt das: Für den Treppenhausverteiler genügt ein Einstrich-Schema im gewohnten hauswirtschaftlichen Format — Sie müssen keine Kurzschlussströme, keine Impedanzen und keine Gebrauchskategorien dokumentieren, wie es 3.1.2.2 b sonst verlangt.
Wie richte ich die Etagen in PlanElec zueinander aus?
Etagen sind in PlanElec keine getrennten Zeichnungen, sondern Ebenen eines gemeinsamen Gebäudemodells. Sie legen sie an, sortieren sie und kopieren Außenkontur oder Gebäudestruktur von einer Ebene auf die nächste; ein gemeinsamer Gebäude-Nullpunkt hält die Grundrisse deckungsgleich, und ein Referenz-Overlay blendet die Nachbaretage mit einstellbarer Deckkraft ein.
Die eigentliche Ausrichtung läuft über Punktpaare: Sie setzen denselben markanten Punkt zuerst im aktuellen Grundriss und danach im eingeblendeten Referenzgrundriss. Ab zwei Punktpaaren ergeben sich Versatz und Drehung automatisch. PlanElec zeigt danach die mittlere und die größte Abweichung in Zentimetern sowie die Restabweichung je Punktpaar; die Pfeiltasten verschieben um 1 cm, mit Umschalt um 10 cm. Der Maßstab bleibt dabei fest — die Ausrichtung ist starr, sie verzerrt eine Etage nie, um Punkte zusammenzuziehen.
Die vertikale Verbindung ist ein eigenes Element mit den Arten Treppe, Schacht und Steigzone. Eine Treppe wird auf einer Etage gezeichnet und auf der Nachbaretage als dasselbe bedienbare Element gespiegelt dargestellt — bis zur Schnittlinie durchgezogen, danach gestrichelt. Änderungen am projizierten Zwilling schreiben auf die Quelletage zurück. Ein Punktpaar können Sie direkt aus einer Treppe oder einem Schacht übernehmen.
Für die Elektrik hängt daran mehr, als es zunächst aussieht:
- Schalterketten sind projektweit. Beim Zeichnen setzen Sie eine Kette über die Etagenwahl fort; die Anzeige nennt, wie viele Mitglieder auf dieser Etage liegen und wie viele insgesamt über wie viele Etagen.
- Die Stromkreis-Zuordnung arbeitet etagenübergreifend: Verbraucher auf mehreren Etagen lassen sich gemeinsam einem bestehenden Leitungsschutzschalter zuweisen; die Auswahl übersteht den Etagenwechsel.
- Physische Kabelrouten laufen über Etagen hinweg, aber in zwei Sorten Etappen: Etagen-Etappen zeichnen und bearbeiten Sie lokal auf ihrer eigenen Ebene, die Vertikaletappe wählen Sie über einen Verbinder, statt sie zu zeichnen. Die Vertikallänge wird aus den Geschosshöhen und dem Horizontalversatz abgeleitet, wenn sie nicht gemessen ist — und fließt in die Kabellänge und damit in die Spannungsfallrechnung ein. Geschosshöhen sind als Annahme oder als bestätigter Wert gekennzeichnet; die Voreinstellung sind 2,50 m lichte Höhe und 0,30 m Deckenstärke.
- Unterverteiler entstehen als eigenes Board mit einer Speiseleitung vom vorgelagerten Verteiler. PlanElec legt dafür den Feeder-Leitungsschutzschalter im speisenden Verteiler an, hängt den Hauptschalter des Unterverteilers darunter und schlägt Kaliber und Querschnitt anhand der erwarteten Last und eines Gleichzeitigkeitsfaktors von 0,7 vor. Die Etagenzuordnung des Verteilers entsteht dadurch, dass Sie das Verteilersymbol im Grundriss der betreffenden Etage platzieren.
Beim Export entsteht je Etage eine eigene Seite des Situationsplans, mit eigenem Schriftkopf; Etagen ohne gezeichnete Wände werden übersprungen. Das Eindrahtschema wird als ein Blatt je Verteiler aufgebaut, Hauptverteiler zuerst, und ein Verteiler kann selbst mehrere A4-Seiten belegen. Zwischen den Blättern setzt PlanElec Querverweise in beide Richtungen: Auf dem Blatt des Hauptverteilers trägt der Abgang zum Unterverteiler dessen Blattnummer, und auf dem Blatt des Unterverteilers trägt die Einspeisung die Blattnummer des speisenden Verteilers.
Was die AREI-Selbstprüfung dazu nicht leistet
Die Selbstprüfung ist orientierend und beurteilt nur unterstützte Regeln anhand der erfassten Daten. Für mehrgeschossige Anlagen heißt das konkret:
Was sie prüft:
- Ob eine Speiseleitung zwischen zwei Verteilern ein eigenes Schutzorgan im speisenden Verteiler hat, auf einen existierenden Ziel-Verteiler zeigt und beidseitig konsistent zugeordnet ist. Fehlt eines davon, ist es ein Fehler, kein Hinweis.
- Den Spannungsfall mit der tatsächlichen Kabellänge, einschließlich der Vertikaletappen etagenübergreifender Routen. Fehlt die Länge, gibt es keinen Fehler, sondern einen nicht blockierenden Hinweis, dass die Eingabe fehlt.
- Eine Staffelung zwischen vor- und nachgeschalteten Differenzstrom-Schutzeinrichtungen — ausdrücklich als Praxisempfehlung nach IEC 60364-5-53, nicht als AREI-Regel, und deshalb als Warnung mit Übersteuerungsmöglichkeit.
- Die Rauchmelderabdeckung je Etage — ebenfalls als übersteuerbare Warnung und ausdrücklich als Hinweis auf regionales Recht, nicht auf das AREI. Sind Schlafräume oder Flure als Raumtyp erfasst, meldet PlanElec raumweise; erst wenn auf einer Etage kein solcher Raumtyp erkennbar ist, greift die Etagenregel als Rückfallebene.
Was sie nicht prüft:
- Den Querschnitt der Steigleitung. Die Zuleitung zwischen zwei Verteilern wird als Stromkreis mit Schutzorgan geführt, aber nicht als eigenes Kabelsegment mit Querschnitt. Der beim Anlegen angezeigte Querschnittsvorschlag ist eine Vorschau, kein gespeicherter Wert — er taucht daher weder in der Querschnittsprüfung noch in der Spannungsfallrechnung auf.
- Die Ampere-Staffelung zwischen Feeder-Schutz und Hauptschalter des Unterverteilers. Das ist eine bewusste Entscheidung: Die Koordination in Reihe geschalteter Schutzeinrichtungen läuft nach 4.4.1.3 über Durchlassenergie und Ausschaltvermögen und damit über die Backup-Schutz-Tabellen der Hersteller, nicht über die Nennstromstärke.
- Kurzschluss-Selektivität zwischen Leitungsschutzschaltern. Dafür gibt es keine Regel — und nach dem AREI auch keine Pflicht außerhalb von Sicherheits- und kritischen Anlagen.
- Die Steigzone als Konzept. Sie ist eine Art von Vertikalverbinder im Grundriss und dient dem Kabelrouting; keine Prüfregel wertet sie aus.
- Brandabschottung, Kompartimentierung und Schachtverschluss. Das liegt außerhalb des AREI und außerhalb der Selbstprüfung.
- Sie ersetzt weder Messung noch Kontrolle. Die offizielle Beurteilung erfolgt ausschließlich durch eine zugelassene Stelle.
Weiterführende Artikel
- Schaltschrank planen: Aufbau und Module
- Situationsplan zeichnen
- Kabelwege und Leitungslängen ermitteln
- Erdung: TT oder TN-S
- Checkliste Eindrahtschema Neubau
- Rauchmelder Pflicht in Belgien
PlanElec öffnen und Etagen anlegen →
Regelgrundlage: AREI/RGIE Buch 1 V06 — Abschnitte 2.1 und 2.6.1, Unterabschnitte 3.1.2.1, 3.1.2.2, 3.1.2.3, 3.1.3.1, 3.1.3.3, Abschnitt 3.2.1, Unterabschnitt 4.2.4.3, Kapitel 4.4 (Unterabschnitte 4.4.1.3, 4.4.1.4 mit Tabelle 4.11, 4.4.2.2, 4.4.3.1, 4.4.3.2, 4.4.3.3), Abschnitte 5.2.1.5, 5.2.2.1, 5.2.5, 5.2.7.3, 5.2.9.6, 5.2.9.10, Unterabschnitte 5.3.5.1, 5.3.5.2, 5.4.4.1, 5.4.4.2, 5.5.7.1, 5.5.7.2, 6.4.7.3 und 7.1.4.4. Maßgeblich bleiben die amtliche Fassung, der reale Anlagenzustand und die Kontrolle der zugelassenen Stelle.