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Eindrahtschema im Neubau: AREI-Checkliste bis zur Abnahme

Was ein Eindrahtschema im Neubau enthalten muss: Kopfangaben, Versorgung, Schutzgeräte, Leitungen, Verbraucher, Quellen und der Abgleich mit dem Positionsplan nach AREI Buch 1 V06.

Veröffentlicht am 29. August 2026 Aktualisiert am 5. Oktober 2026 11 min

Was muss ein Eindrahtschema im Neubau enthalten?

Ein Eindrahtschema für einen belgischen Neubau zeigt die tatsächlich ausgeführte Anlage: Kopfangaben mit Nummer, Fassung, Datum, Adresse und Verantwortlichem, Spannung und Stromart, jeden Verteiler, alle Differenzial- und Überstromschutzgeräte mit ihren Eigenschaften, Leitungstyp, Querschnitt, Leiterzahl und Verlegeart, Schalter, Dosen, Steckdosen, Lichtpunkte, ortsfeste Geräte und Quellen. Der Positionsplan zeigt dieselben Elemente mit derselben Referenz an ihrem Ort. Grundlage ist AREI/RGIE Buch 1 Version 06, anwendbar seit dem 1. April 2026, vor allem Abschnitt 3.1.2.

Elektrofachkräfte prüfen die Installation in einem Neubau.

Erstellt werden Eindrahtschema und Positionsplan vom Verantwortlichen für die Ausführung der Arbeit (Unterabschnitt 3.1.2.1 Buchstabe a). Vor der Konformitätsprüfung stimmen sie mit dem Ist-Zustand überein, nicht mit dem ersten Entwurf. Diese Checkliste führt dich in zehn Schritten dorthin. Sie behandelt den üblichen Wechselstromfall; geerdete Gleichstromsysteme, die Version 06 neu regelt, sind ein eigener Fachbereich, für den du AC-Rollen und -Symbole nicht einfach übernimmst.

Pflichtangaben auf einen Blick

AngabeWo verlangtDokument
Nummer, Fassung und Datum der FassungAbschnitt 3.1.2Eindrahtschema und Positionsplan
Name, Eigenschaft, MwSt.-Nummer des VerantwortlichenUnterabschnitt 3.1.2.1 aEindrahtschema und Positionsplan
Adresse der AnlageUnterabschnitt 3.1.2.1 aEindrahtschema und Positionsplan
Spannung und StromartUnterabschnitt 3.1.2.1 aEindrahtschema
Großbuchstabe je Elementarstromkreis, laufende Nummer je PunktUnterabschnitt 3.1.2.1 aEindrahtschema, Referenz im Positionsplan
Leitungstyp, Querschnitt, Anzahl Leiter, VerlegeartUnterabschnitt 3.1.2.2 aEindrahtschema
Typ und Eigenschaften der Differenzial- und ÜberstromschutzgeräteUnterabschnitt 3.1.2.2 aEindrahtschema
Schalter, Verbindungs- und Abzweigdosen, Steckdosen, Lichtpunkte, ortsfeste Geräte, QuellenUnterabschnitte 3.1.2.2 a und 3.1.2.3 aEindrahtschema und Positionsplan
Symbole nach Tabelle 2.23 oder eindeutige LegendeKapitel 2.13, Unterabschnitt 3.1.2.1 abeide Dokumente

1. Dokumentkopf und Verantwortung festlegen

Gib dem Dokumentensatz eine eindeutige Identität, bevor du den ersten Stromkreis zeichnest:

  • Nummer des Dokuments, Fassung und Datum dieser Fassung;
  • Adresse der Installation;
  • Name und Eigenschaft des Verantwortlichen für die Ausführung, Mehrwertsteuernummer falls anwendbar;
  • Felder für Datum und Unterschriften;
  • Spannung und Stromart auf dem Eindrahtschema.

Eindrahtschema und Positionsplan tragen dieselbe Fassung. Der Dateiname reicht dafür nicht, denn Ausdrucke und zusammengeführte PDFs verlieren ihn. Auch das Exportdatum ist nicht das Datum, an dem die Anlage aufgenommen wurde.

Unterschrift und Visum der zugelassenen Stelle kommen erst im Kontrollverfahren dazu, wenn die Anlage konform ist (Unterabschnitt 3.1.2.1 Buchstabe a). Ein Arbeitsstand enthält deshalb weder eine vorweggenommene Freigabe noch den Vermerk „AREI-konform“.

2. Versorgung und Anschlussdaten klären

Das Schema beginnt bei der realen Versorgung, nicht bei einer Vorlage. Halte fest:

  • ein- oder dreiphasige Versorgung;
  • Nennspannung und Stromart;
  • Neutral- und Schutzleiter;
  • Anschluss- und Zähleranordnung;
  • Nennwert des Anschlussschutzes und Haupt-Lasttrennschalter;
  • Netzform und Erdungskonzept, soweit Planung und Schutz sie brauchen;
  • weitere Quellen wie PV-Wechselrichter oder Transformator.

Ob ein Anschluss ein 3×400-V-Netz mit Neutralleiter oder ein 3×230-V-Netz ist, siehst du an keiner Steckdose. Eine falsche Annahme wirkt sich auf Polzahl, Neutralleiter, Verdrahtung der Differenzialschalter und Verbraucher aus. Gleiche deshalb Anschlussvertrag, Verteileraufbau und Messung miteinander ab; im Zweifel klärt der Netzbetreiber die Anschlussdaten.

3. Jeden Verteiler als Teil der Schutzkette erfassen

Nimm Haupt- und Unterverteiler mit ihrer Einspeisung und Verbindung auf. Der Pfad vom Speisepunkt bis zu jedem Endstromkreis ist lückenlos nachvollziehbar. Dazu gehören je nach Anlage:

  • Hauptschalter und vorgeschaltete Schutzorgane;
  • Differenzialschalter mit Typ, Bemessungsdifferenzstrom, Bemessungsstrom und relevanter Charakteristik;
  • Sicherungen oder Leitungsschutzschalter mit Nennstrom und Kennlinie;
  • Sammelschienen, Verbindungen und Unterverteiler, soweit sie die Struktur erklären;
  • Reserveschalter als Reserve, ohne erfundenes Kabel oder erfundenen Verbraucher;
  • eine eindeutige Bezeichnung für jeden Verteiler und Abgang.

Die Folge 300 mA und 30 mA belegt allein keine Selektivität. Wellenformtyp, erhöhte Störfestigkeit und Zeitverzögerung sind getrennte Eigenschaften. Kurzschlussbedingungen, Abschaltzeiten und die Koordination nach Herstellerangaben gehören in die fachliche Auslegung.

4. Endstromkreise eindeutig benennen

Jeder Elementarstromkreis erhält einen Großbuchstaben. Lichtpunkte, Steckdosen und Steuerwerke nummerierst du in der Reihenfolge, in der sie ab dem vorgeschalteten Überstromschutz im Stromkreis vorkommen (Unterabschnitt 3.1.2.1 Buchstabe a). Dieselbe Bezeichnung steht am Verteiler.

Für jeden Abgang beantwortet die Aufnahme:

  • Welche Nutzung und welche Verbraucher gehören dazu?
  • Ist es ein Licht-, Steckdosen-, Misch- oder eigener Gerätestromkreis?
  • Welche ortsfesten Geräte sind angeschlossen?
  • Gibt es Verbindungs- oder Abzweigdosen?
  • Welcher Differenzialschalter schützt den Kreis?
  • Stimmen Schema, Verteileretikett und Positionsplan überein?

„Küche“ reicht als Bezeichnung nicht, wenn Beleuchtung, Arbeitssteckdosen, Geschirrspüler und Kochfeld getrennt versorgt werden. Namen helfen bei der Orientierung; eindeutig ist erst die elektrische Referenz.

5. Leitungsdaten vollständig angeben

Unterabschnitt 3.1.2.2 Buchstabe a verlangt Typ, Querschnitt, Anzahl Leiter und Verlegeart. Erfasse diese Daten je Leitungsabschnitt. Hinter einer Abzweig- oder Verbindungsdose können Kabel oder Verlegeart wechseln; ein einziger Kabeltext am Anfang des Stromkreises verdeckt solche Unterschiede.

Die Auslegung dahinter reicht weiter als das Schema. Prüfe getrennt:

  • Betriebsstrom, Nennstrom des Schutzorgans und Strombelastbarkeit;
  • Verlegeart, Häufung, Umgebungstemperatur und Wärmedämmung;
  • Leitungslänge und Spannungsfall;
  • Kurzschluss- und Fehlerschleifenbedingungen;
  • Mindestquerschnitte und besondere Stromkreisregeln;
  • Schutzleiterangabe gegen die tatsächlich verlegte Leitung.

Tabelle 4.11 nennt für hauswirtschaftliche Anlagen den höchsten Nennstrom von Sicherung oder Leitungsschutzschalter je Leiterquerschnitt, etwa 20 A Leitungsschutzschalter für 2,5 mm². Sie ist eine Obergrenze, keine vollständige Kabelberechnung. Ein sauberer Text wie XVB 3G2,5 ist wertlos, wenn auf der Baustelle eine andere Leitung liegt.

6. Verbraucher, Dosen und Steuerungen aufnehmen

Das Eindrahtschema enthält Schalter, Verbindungs- und Abzweigdosen, Steckdosen, Lichtpunkte sowie ortsfeste Maschinen und Geräte (Unterabschnitt 3.1.2.2 Buchstabe a). Verwende die Symbole aus Tabelle 2.23. Fehlt dort ein Zeichen, definierst du ein eindeutiges Symbol in der Legende.

Mach sichtbar, was fachlich zählt:

  • Einzel- und Mehrfachsteckdose;
  • Steckdose mit Schutzkontakt, geschaltete oder spezielle Steckdose;
  • Lichtpunkt und tatsächliche Schaltfunktion;
  • Taster, Relais, Bewegungsmelder oder Domotiksteuerung;
  • fest angeschlossenes Gerät oder gewöhnliche Steckdosenlast;
  • Verbindungsdose oder Abzweigdose.

Ein allgemeines Geräte-Rechteck mit klarer Beschriftung ist besser als ein erfundenes Piktogramm. Es zählen Funktion, Referenz und Anschluss.

7. Quellen und besondere Anlagenteile einzeichnen

PV-Anlage, Wechselrichter, Batterie, Generator und Transformator gehören in die elektrische Struktur des Eindrahtschemas; der Positionsplan zeigt ihre Lage. Bei einer hauswirtschaftlichen Niederspannungs-PV-Anlage umfasst die Anlagenakte zusätzlich Betriebsanleitungen, Sicherheitshinweise sowie technische Referenzen und Eigenschaften der installierten Betriebsmittel wie Marke, Modell und Leistung (Abschnitt 9.1.2).

Ein PV-Pfeil am Hauptverteiler beschreibt weder Anschlussstelle noch Schutzkette. Zeichne, welche Quelle einspeisen kann, wo sie koppelt und welche Komponenten dazwischen liegen. Ob eine Batterie ins Netz zurückspeisen kann, klärst du mit den Herstellerunterlagen statt zu raten.

Gibt es Sicherheits- oder kritische Anlagen, kommen eine Liste und ein Plan dieser Anlagen hinzu; ihre Quellen, Stromkreise und Verbraucher sind auf dem Eindrahtschema eindeutig gekennzeichnet (Unterabschnitt 3.1.2.1 Buchstabe a).

8. Positionsplan synchron halten

Jeder Verteiler, jede Dose, Steckdose, Leuchte, Steuerung, jedes ortsfeste Gerät und jede Quelle aus dem Eindrahtschema erscheint im Positionsplan an seiner Position (Unterabschnitt 3.1.2.3 Buchstabe a). Die Referenz C3 meint in beiden Dokumenten dasselbe Element. Schalter tragen den Buchstaben ihres Stromkreises und die Nummer des Punktes, den sie steuern.

Gleiche in beide Richtungen ab:

  1. jedes Schemaelement im Positionsplan suchen;
  2. jedes Plansymbol im Eindrahtschema suchen;
  3. Buchstabe und Nummer vergleichen;
  4. Geschoss, Raum und Verteilerzuordnung prüfen;
  5. verdeckte Dosen und Außenbereiche mitnehmen.

Unbekannte Kabelwege zeichnest du nicht. Der Positionsplan zeigt die Lage der geforderten Komponenten; zusätzliche Kabel- oder Erdungspläne entstehen nur aus belastbaren Daten.

9. Vor der Konformitätsprüfung den Ist-Stand festschreiben

Vor der Ingebrauchnahme wird die neue Anlage der Konformitätsprüfung unterzogen (Kapitel 6.4). Die zugelassene Stelle misst Erdungswiderstand und Isolationspegel und bescheinigt im Bericht, dass Differenzialschalter und Erdungswiderstand sowie Überstromschutz und Leitungsabschnitte aufeinander abgestimmt sind und dass die Anlage gemäß Eindrahtschema und Positionsplan ausgeführt ist. Dazu prüft sie die Durchgängigkeit von Schutz- und Potentialausgleichsleitern (Unterabschnitt 6.4.6.4).

Such deshalb kurz vor dem Termin nach echten Abweichungen, nicht nach Tippfehlern:

  • Wurde ein anderer Leitungsschutzschalter oder Differenzialschalter eingebaut?
  • Hat sich ein Kabelquerschnitt oder Leitungstyp geändert?
  • Kam eine Steckdose, Leuchte oder Dose hinzu?
  • Wurde ein Stromkreis auf einen anderen Differenzialschalter umgeklemmt?
  • Stimmen Verteilerbeschriftung und Referenzen?
  • Gehören alle Seiten zur selben Fassung?

Korrigiere Anlage und Dokumente gemeinsam. Ein technischer Fehler wird behoben, nicht wegretuschiert.

10. Dossier und künftige Änderungen organisieren

Zur Akte einer hauswirtschaftlichen Anlage gehören Eindrahtschema, Positionsplan, die Berichte der Konformitätsprüfung, gegebenenfalls Nachweise zu den Betriebsmitteln und später die Unterlagen zu Änderungen. Der Eigentümer bewahrt die Akte in zweifacher Ausfertigung auf und übergibt sie bei einem Eigentümerwechsel (Abschnitt 9.1.2).

Nach der Abnahme pflegst du das Schema weiter. Wesentliche Änderungen oder Erweiterungen verlangen aktualisierte Schemata und Pläne; bei unwesentlichen genügt eine datierte und unterschriebene Kurzbeschreibung, und der Positionsplan zeigt jederzeit den aktuellen Zustand (Unterabschnitt 3.1.2.1 Buchstabe a). Bewahre den geprüften Stand und jede spätere Fassung nachvollziehbar auf.

Kompakte Endkontrolle

  • Dokumentnummer, Fassung, Datum, Adresse und Verantwortlicher vollständig
  • Spannung, Stromart und reale Anschlusskonfiguration angegeben
  • alle Verteiler und Quellen enthalten
  • Differenzial- und Überstromschutz mit Eigenschaften erfasst
  • jeder Endstromkreis eindeutig bezeichnet
  • Leitungstyp, Querschnitt, Leiterzahl und Verlegeart vollständig
  • Steckdosen, Lichtpunkte, Dosen, Schalter und feste Geräte vorhanden
  • Symbole nach Tabelle 2.23 oder in der Legende eindeutig definiert
  • Referenzen stimmen mit Verteiler und Positionsplan überein
  • Baustellenänderungen in beiden Dokumenten nachgeführt
  • Zusatzunterlagen für PV, Sicherheits- oder Sonderanlagen ergänzt
  • Auslegung und Messungen außerhalb des Schemas erledigt

Planung, Baustelle und Inbetriebnahme abgleichen

Ein Neubau ändert sich zwischen Ausschreibung und Inbetriebnahme fast immer. Führe deshalb eine offene Abweichungsliste: geplante Referenz, ausgeführte Änderung, wer entschieden hat, betroffene Pläne und noch fehlender Nachweis. Typisch sind ein versetzter Verteiler, eine zusätzliche Außensteckdose, eine geänderte Wärmepumpenleistung oder ein später ergänzter PV-Wechselrichter. Erst wenn jede Zeile erledigt oder ausdrücklich als nicht ausgeführt markiert ist, wird aus dem Planungsschema ein Ist-Schema.

Geh danach mit Beschriftung und Messunterlagen durch die Anlage. Schalte Stromkreise nicht nach vermuteten Raumnamen. Vergleiche die Kennzeichnung im Verteiler mit der Referenz im Schema und dem Punkt im Positionsplan. Ändern sich bei der Inbetriebnahme Leiter, Schutzorgane oder Einstellungen, ziehst du die Dokumentation nach; ein früher PDF-Export ist keine Schlussfassung.

Beispiel: ein neuer Endstromkreis für den Trockner

Für einen fest angeschlossenen Trockner reicht die Zeile „Waschküche“ nicht. Die Akte zeigt, aus welchem Verteiler und hinter welchen Schutzgeräten der Stromkreis kommt, welche Referenz er trägt, welche Leitung mit wie vielen Leitern und welchem Querschnitt liegt und welches Gerät am Ende angeschlossen ist. Waschmaschine, Wäschetrockner und Geschirrspüler erhalten jeweils einen eigenen Stromkreis (Unterabschnitt 5.2.1.2) und hängen hinter einem Differenzialschalter mit hoher oder sehr hoher Empfindlichkeit (Unterabschnitt 4.2.4.3 Buchstabe b). Auf dem Positionsplan steht dieselbe Referenz an der tatsächlichen Anschlussstelle. Geräteanleitung, Bemessungsdaten und Einstellungen bewahrst du als technische Unterlage auf.

Prüfe danach die Schnittstellen: Ist der Schutzleiterpfad nachvollziehbar? Stimmt die Anschlussart mit der Zeichnung überein? Wurde aus einer geplanten Einzelversorgung auf der Baustelle eine gemeinsame Leitung? Fehlt im Schema eine Abzweigdose? Diese Fragen verhindern, dass formal vollständige Blätter einen überholten Planungsstand zeigen.

Übergabe als kontrollierter Dokumentensatz

Benenne die finale Ausgabe eindeutig mit Projekt, Adresse, Revisionsstand und Exportdatum. Lege Eindrahtschema, Positionsplan, Kontrollbericht und technische Unterlagen geordnet ab. Arbeitskopien und frühere Revisionen kennzeichnest du getrennt als Historie. Der Eigentümer weiß so, welche Dateien aktuell sind und dass spätere Änderungen erneut dokumentiert werden.

Die amtliche FÖD-Seite zur Kontrolle von Wohnanlagen nennt die mindestens vorzulegenden Pläne und fasst ihren Inhalt zusammen. Die Detailvorgaben stehen im AREI/RGIE Buch 1, Version 06.

Vorbereitung mit PlanElec

PlanElec führt Grundriss, elektrische Topologie und Verteilerdaten in einem Projekt. Eindrahtschema und Positionsplan entstehen aus demselben Modell, tragen dieselben Referenzen und gehen als PDF oder als auswählbares Installationsdossier mit Deckblatt und Dokumentverzeichnis hinaus. Der AREI/RGIE-Selbstcheck prüft die unterstützten Regeln anhand deiner Projektdaten und zeigt offene Punkte, bevor der Kontrolleur sie findet.

Die Rollen sind klar verteilt: PlanElec strukturiert und prüft die Dokumentation. Anschlussklärung, Leitungsberechnung, Baustellenaufnahme und Messungen bleiben Aufgabe der Fachleute vor Ort, und die offizielle Konformitätsprüfung macht die zugelassene Stelle.

Weiterführende Artikel

Neubauprojekt in PlanElec anlegen →

Regelgrundlage: AREI/RGIE Buch 1 V06, insbesondere Kapitel 2.13, Abschnitt 3.1.2, Tabelle 4.11, Unterabschnitt 4.2.4.3, Unterabschnitt 5.2.1.2, Kapitel 6.4 und Abschnitt 9.1.2. Maßgeblich sind die amtliche Fassung und die ausgeführte Anlage.