Automatische Planung

Domotica-Installation planen und dokumentieren: Schritt für Schritt am KNX-Beispiel

Schritt für Schritt vom Automationssystem bis zum Dossier: Module im Schaltschrank, Taster und Bewegungsmelder an den Kanälen, Kanalplan für die Verteilertür, Klemmenplan, Funktionsliste je Raum, Linien mit Busbudget, Entwurf oder Final und Teamarbeit – für KNX, Niko Home Control, Loxone, Shelly, Sonoff oder herstellerneutral. Für KNX zusätzlich Adressen und Dateien für die ETS.

13 Min.Aktualisiert am 04. November 2026

Im Modus Domotica planst und dokumentierst du eine Gebäudeautomation aus demselben Projekt wie Grundriss und Eindrahtschema: Automationssystem wählen, Module in den Schaltschrank setzen, Leuchten und Rollläden den Kanälen zuordnen, Taster und Bewegungsmelder verknüpfen, Linien prüfen. Daraus entstehen der Kanalplan für die Verteilertür als PDF oder CSV, der Klemmenplan, die Funktionsliste je Raum, Topologie und Stückliste, einzeln oder als Domotica-Dossier im Entwurf oder final. Das gilt für KNX, Niko Home Control II, Loxone, Shelly, Sonoff und herstellerneutrale Planung. Die Programmierung der Geräte bleibt in der Software des Herstellers.

Die Anleitung folgt einem KNX-Beispiel: einer fiktiven belgischen Wohnung mit sieben Räumen, einem Taster in jedem Raum, einem Rollladen an jedem Fenster und Bewegungsmeldern in Flur und Bad. Für KNX kommen am Ende zwei Abschnitte dazu: vorgeschlagene Adressen und Dateien für die ETS. Die ganze Geschichte erzählt der Blogbeitrag Domotica-Installation dokumentieren am Beispiel einer KNX-Wohnung. Status, Version und Datenhash der Unterlagen beschreibt KNX planen: Taster, Kanäle und Materialübersicht.

Was brauche ich, bevor ich anfange?

VoraussetzungWozu
Grundriss mit RäumenRäume ordnen Bedienstellen und Gruppenadressen der richtigen Etage zu
Leuchten und Rollläden platziertSie sind die Verbraucher, die du den Aktorkanälen zuordnest
Stromkreise mit SchutzorganJede geschaltete Last braucht ihren Leitungsschutzschalter im Schema
Verteiler mit freier HutschieneDort setzt PlanElec die Automationsmodule ab
Projektrolle mit BearbeitungsrechtLesende sehen die Planung, ändern aber nichts

Wie wähle ich das Automationssystem?

  1. Wähle links in der Modusleiste Domotica. Rechts öffnet sich das Panel Kanäle.
  2. Klicke in der Leiste Automationssysteme auf dein System: KNX, Niko Home Control II, Loxone, Shelly Pro / Plus, Sonoff oder Generisch / frei. PlanElec bietet danach die Module, Bedienstellen und Linienarten dieses Systems an. Im Beispiel ist es KNX.
  3. Erfolg erkennst du an den Planungsschritten Domotica: Schritt 1 System steht auf Aktiv.
Planungsschritte Domotica: System aktiv, Module, Verbraucher, Linien und Ausgabe noch offen; darunter das Formular Modul platzieren mit Modul und Schiene.
Die fünf Planungsschritte zeigen den Stand; direkt darunter platzierst du das erste Modul.
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Die fünf Planungsschritte sind System, Module, Verbraucher, Linien und Ausgabe. Jeder Schritt nennt seinen Stand, etwa „Kanäle: 12“ oder „Belegt: 17 von 17“, und führt mit einem Klick dorthin, wo noch etwas offen ist. Du kannst das System auch in den Projektmetadaten unter Gebäudeautomation wählen; die Wirkung ist dieselbe. Ein Projekt kann mehrere Systeme führen.

Wie dokumentiere ich den Schaltschrank mit Modulen, Schienen und Klemmen?

  1. Öffne unter den Planungsschritten Modul platzieren.
  2. Wähle unter Modul die Vorlage. Die Liste zeigt die Module des gewählten Systems, nach Gerätefamilien gegliedert; bei KNX etwa Spannungsversorgung, Linienkoppler, IP-Schnittstelle, Schalt-, Jalousie-, Dimm- und Heizungsaktoren und Binäreingänge, herstellerneutral und als ABB-i-bus-Typen mit Bestellnummer.
  3. Wähle unter Schiene die Hutschiene im Verteiler und klicke Platzieren.
  4. PlanElec setzt das Modul auf den ersten freien Platz, legt seine Kanäle an und ordnet Versorgung, Busgeräte und Bedienstellen der Linie des Systems zu, bei KNX der Standardlinie 1.1. Die Meldung „… platziert, Kanäle angelegt.“ bestätigt den Schritt; Weiteres Modul platzieren öffnet das Formular erneut.
Geöffnete Modulliste in Modul platzieren: KNX-Spannungsversorgung, ABB SV/S 30.640.5.1, ABB SV/S 30.320.2.1, Linienkoppler und IP-Schnittstellen, nach Familien gruppiert.
Herstellerneutrale Vorlagen und ABB-i-bus-Typen stehen in derselben Liste, nach Familie gruppiert.
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In der Beispielwohnung stehen auf der Schiene „KNX 1“ eine ABB SV/S 30.640.5.1 (Spannungsversorgung 640 mA), eine ABB IPS/S 3.1.1 (IP-Schnittstelle) und ein ABB SA/S 12.16.2.2 (12-fach-Schaltaktor), auf „KNX 2“ ein herstellerneutraler Rollladenaktor 8× und ein Dimmaktor 4×. Die ABB-Typen zeigt der Schaltschrank im Stil des Herstellers, mit roter und schwarzer Busklemme.

Schaltschrank mit zwei KNX-Schienen: Spannungsversorgung, IP-Schnittstelle und 12-fach-Schaltaktor auf KNX 1, Rollladen- und Dimmaktor auf KNX 2, die ABB-Typen mit rot-schwarzer Busklemme.
Die platzierten Module im Verteiler, die ABB-Typen mit roter und schwarzer Busklemme.
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Im Schaltschrankeditor (Panel Schaltschrank) stehen die Automationsmodule zusammen mit Hauptschalter, Differenzialschaltern und Leitungsschutzschaltern. Dort pflegst du Reihenklemmen und Verdrahtung. Die Klemmen der Automationskanäle mit Leisten, Zielen und Brücken pflegst du im Panel Kanäle unter Klemmenplan. Bestellnummern und Busstrom der ABB-Typen stammen aus den Herstellerangaben. Prüfe sie vor der Bestellung am konkreten Datenblatt. ABB ist eine Marke der ABB-Gruppe; PlanElec ist kein ABB-Partner.

Wie plane ich Taster und Bewegungsmelder?

  1. Schließe das Panel, damit der Grundriss frei ist, und öffne den Katalog.
  2. Wähle in Bedienstellen & Sensoren einen Taster, Taster 2-fach, Taster 4-fach oder Bewegungsmelder und klicke an die Wand oder Decke im Raum.
  3. Der Grundriss zeigt das Symbol im Raum. Busbedienstellen landen ohne weiteren Schritt auf der Linie 1.1.
Grundriss der Wohnung mit sieben Räumen: Taster neben jeder Tür, Bewegungsmelder in Flur und Bad, Rollläden an allen Fenstern und Leuchten in jedem Raum.
Ein Taster in jedem Raum, Bewegungsmelder in Flur und Bad, Rollläden an allen sieben Fenstern.
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Bewegungs- und Präsenzmelder erhalten später beim Adressvorschlag zwei eigene Objekte: ein Schaltobjekt (DPT 1.001), das mit der Schalt-Gruppenadresse des Lichtkanals verknüpft ist, und ein Helligkeitsobjekt (DPT 9.004). Ein Taster erhält keine eigene Gruppenadresse; seine Tasten verweisen auf die Gruppenadressen der Kanäle, die sie bedienen.

Wie ordne ich Verbraucher und Taster den Kanälen zu?

Wähle im Panel Kanäle die Ansicht Kanalmatrix. Die Kanaltabelle zeigt je Modul eine Gruppe mit Verteiler, Schiene, Platz, Typ und Linie, darunter jeden Kanal mit Kanalart, Verbraucher, Raum, Bedienstellen, Klemme, Schutzorgan und Linie / PA.

  1. Klicke in der Spalte Verbraucher auf + und wähle die Leuchte oder den Rollladen. PlanElec bietet die Lasten an, die zur Kanalart passen.
  2. Klicke in der Spalte Bedienstellen auf + und wähle Taster oder Bewegungsmelder.
  3. Wiederhole das für jeden Kanal. Der Raum und das Schutzorgan erscheinen aus dem Projekt; du trägst sie nicht doppelt ein.

Nach Raum vorbelegen verteilt unzugeordnete Verbraucher nach Raum und Kanalart auf freie Kanäle. Bestehende Belegungen bleiben erhalten. Prüfe den Vorschlag danach Kanal für Kanal.

Kanaltabelle des ABB SA/S 12.16.2.2: CH1 bis CH7 mit Deckenlichtern, LED-Band und Spiegelleuchte, Taster und Bewegungsmelder, Raum, Leitungsschutzschalter und Linie KNX 1.1; CH8 bis CH12 als Reserve; darunter der Dimmaktor mit Hinweis auf unbekannten Kanalnennstrom.
Sieben belegte Schaltkanäle, fünf Reserven; beim Dimmaktor meldet PlanElec den fehlenden Kanalnennstrom.
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Rechts in jeder Zeile steht der Befund des Kanals. Ein Häkchen bedeutet: keine offenen Planungsangaben. Ein Ausrufezeichen nennt, was fehlt, im Beispiel „Der Kanalnennstrom ist unbekannt; bitte anhand des Geräts ergänzen.“ beim herstellerneutralen Dimmaktor. Weitere Befunde sind etwa eine doppelt zugeordnete Last, eine Last ohne Schutzorgan, eine unpassende Kanalart oder Überlast. Die Befunde sind Planungsprüfungen; die AREI-Selbstprüfung des Projekts bleibt davon getrennt.

Wie prüfe ich Linien und Busbudget?

  1. Wähle im Panel Kanäle die Ansicht Linien.
  2. Klicke Unzugeordnete Geräte vorbelegen, falls noch Busgeräte ohne Linie übrig sind. KNX-Linie hinzufügen legt eine weitere Linie an, Bereich 2 anlegen einen weiteren Bereich. Jede Linie trägt eine eigene Farbe und ihre Adresse als Namen, etwa „KNX 1.1“.
  3. Wähle in der Linienkarte Versorgungsmodul und Versorgungskapazität (mA), zum Beispiel 640 mA.
  4. Trage unter Busstrom (mA) den Wert aus dem Datenblatt ein, wo du ihn kennst.
  5. Verschiebe Geräte per Ziehen zwischen Linien, mehrere über die Auswahlfelder; ohne Maus über Verschieben nach. Ungesperrte physikalische Adressen folgen der Linie.
Ansicht Linien mit der Linie KNX 1.1 in Bereich 1, Ziehgriffen und Auswahlfeldern je Gerät, Versorgungsmodul ABB SV/S 30.640.5.1, Versorgungskapazität 640 mA, Busbudget 132 mA von 640 mA mit 11 geschätzten Geräten, 13 Geräte bei Grenze 64.
Linie 1.1: 132 mA von 640 mA, davon elf Geräte mit geschätztem Busstrom; 13 von 64 Teilnehmern.
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Das Budget zeigt den Busstrom gegen die Versorgung und die Zahl der Geräte gegen die Grenze von 64 Teilnehmern je Linie. Werte, die du nicht eingetragen hast, setzt PlanElec mit typischen Werten an und kennzeichnet sie als „geschätzt“. Vor der Inbetriebnahme gleichst du sie mit den Datenblättern ab. Eine Linie ist ein logischer Planungsstand, kein vermessener Kabelweg; die Busleitung im Grundriss zeichnest du mit Bus verlegen.

Wie lege ich Funktionen, Szenen und Zentralfunktionen an?

  1. Wähle im Panel Kanäle die Ansicht Funktionen.
  2. Szene anlegen öffnet den Szeneneditor. Gib einen Namen ein, zum Beispiel „Abwesend“, wähle die Kanäle und ihren Zielwert: Ein oder Aus beim Schalten, Prozent beim Dimmen und bei Rollläden.
  3. Zentral: Alles aus und Zentral: Jalousien zu legen die üblichen Zentralfunktionen in einem Klick an. Funktion aus Kanal mit Erzeugen macht aus einem einzelnen Kanal eine Funktion.
  4. Die Funktionen erscheinen in der Funktionsliste je Raum. Bei KNX erhalten Szenen und Zentralfunktionen beim Adressvorschlag eigene Gruppenadressen (siehe unten).
Szeneneditor mit dem Namen Abwesend: alle Schalt- und Dimmkanäle auf Aus, alle sieben Rollläden auf 100 Prozent.
Szene „Abwesend“: Licht aus, alle Rollläden zu.
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Ansicht Funktionen und Szenen mit den Knöpfen Szene anlegen, Zentral: Alles aus und Zentral: Jalousien zu und der Szene Abwesend mit 17 Teilnehmern.
Die Szene „Abwesend“ mit 17 Teilnehmern; die Zentralfunktionen folgen in derselben Liste.
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Welche Unterlagen entstehen für Verteilertür, Montage und Übergabe?

  1. Wähle links in der Modusleiste Export und scrolle zum Abschnitt Domotica.
  2. Wähle Verteiler, Sortierung (Modul, Sicherung, Raum oder Klemme), Version und Status.
  3. Jede Unterlage hat Vorschau und PDF; Kanal- und Klemmenplan gibt es zusätzlich als CSV, die Topologie als SVG. Domotica-Dossier herunterladen bündelt alles hinter einem Deckblatt.
UnterlageInhalt
KanalplanVerteiler, Modul, Kanal, Verbraucher, Raum, Schutzorgan, Klemme, Bedienstelle; A4 quer für die Verteilertür
KlemmenplanLeisten, Klemmen, Ziele und Brücken je Verteiler
Funktionsliste je RaumTasten und die Lasten, die sie bedienen; Szenen und Zentralfunktionen
Topologie-Diagrammlogische Linien des Projekts, auch als SVG
Stückliste DomoticaModule, Versorgungen, Bedienstellen und Signalkabel als Anzahl, ohne Preise
Konformitätsbericht mit DomoticaSelbstprüfungsbericht mit Befunden und Prüfgrenzen

Entwurf trägt ein Wasserzeichen und geht auch mit offenen Daten. Final verlangt die Exportbereitschaft; die Oberfläche nennt die offenen Punkte und bietet Nächsten offenen Punkt bearbeiten an. Status, Version und Datenhash regelt KNX planen: Taster, Kanäle und Materialübersicht.

Abschnitt Domotica im Export mit Auswahl von Verteiler, Sortierung, Version und Status sowie den Karten der Domotica-Dokumente.
Domotica-Unterlagen im Export: Verteiler, Sortierung, Version und Entwurf oder Final.
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Wie stimme ich offene Punkte im Team ab?

Wähle im Schaltschrank ein Modul und öffne in Moduleigenschaften das Sprechblasen-Symbol neben dem Modulnamen. Dort schreibst du einen Kommentar direkt am Modul, etwa zu einem Busstrom, der noch aus dem Datenblatt kommen muss. Im Panel Notizen & Aufgaben legst du unter Aufgaben eine Aufgabe an und weist sie zu. Freigaben archivierter Dokumente laufen über denselben Bereich.

Schaltschrank mit markiertem ABB SA/S 12.16.2.2 und geöffnetem Kommentar in den Moduleigenschaften: Busstrom der Bewegungsmelder bitte aus dem Datenblatt übernehmen.
Kommentar direkt am Schaltaktor; die Zahl am Symbol zeigt, wie viele Beiträge es gibt.
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Nur KNX: Wie schlägt PlanElec physikalische Adressen und Gruppenadressen vor?

  1. Wähle im Panel Kanäle die Ansicht Adressen.
  2. Wähle das Gruppenadressschema: Gewerk / Etage / Objekt (Standard) oder Etage / Gewerk / Objekt.
  3. Klicke Adressen vorschlagen. Die Zeile darunter nennt das Ergebnis, im Beispiel „13 physikalische Adressen und 61 Gruppenadressen vorgeschlagen.“ Der Vorschlag ist ein Rückgängig-Schritt.
KNX-Adressen: Schema Gewerk / Etage / Objekt, Knopf Adressen vorschlagen, darunter Linie 1.1 mit Spannungsversorgung ohne Adresse, IP-Schnittstelle 1.1.1, Schaltaktor 1.1.2, Rollladenaktor 1.1.3, Dimmaktor 1.1.4 und Taster und Bewegungsmelder ab 1.1.5 mit Raum.
Physikalische Adressen der Linie 1.1: erst die Module in Schrankreihenfolge, dann die Bedienstellen nach Raum.
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RegelVorschlag
Linienkopplerx.y.0
Spannungsversorgungkeine physikalische Adresse
Aktoren und Schnittstellenab x.y.1 in der Reihenfolge im Schrank (Verteiler, Schiene, Platz)
Bus-Bedienstellenanschließend nach Raum
Geräte ohne Liniekeine Adresse; die Zusammenfassung zählt sie, die Prüfung meldet sie

Die Gruppenadressen sind dreistufig: Hauptgruppe, Mittelgruppe, Untergruppe. Im Standardschema ist die Hauptgruppe das Gewerk, die Mittelgruppe die Etage (0 ohne Etage) und die Untergruppe das laufende Objekt.

HauptgruppeGewerkObjekte und Datenpunkttyp (DPT)
1LichtSchalten 1.001, Status 1.001
2DimmenSchalten 1.001, Dimmen 3.007, Helligkeitswert 5.001, Status 1.001 und 5.001
3JalousieAuf/Ab 1.008, Stopp/Lamelle 1.007, Position 5.001, Status Position 5.001
4HeizungSoll- und Istwert 9.001, Stellgröße 5.001, Betriebsart 20.102
5EingängeSchaltobjekt 1.001; Helligkeit der Melder 9.004
6SzenenSzene 17.001
7ZentralSchalten 1.001 bzw. Auf/Ab 1.008
Gruppenadressen der Hauptgruppe 1 Licht, Mittelgruppe 1/1 Wohnung: Zeile Deckenlicht Flur mit Schalten 1/1/1 und Status 1/1/2 nebeneinander, Datenpunkttyp 1.001 mit Namen, darunter Taster und Verweis auf 5/1/1.
Hauptgruppe Licht: eine Zeile je Kanal, Schalten und Status nebeneinander, darunter Taster und Melderverknüpfung.
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Gruppenadressen entstehen nur für Kanäle mit mindestens einer Last; ein Reservekanal bleibt ohne Adresse. Jede Zeile zeigt einen Kanal mit dem Namen seines Verbrauchers; Schalten und Status stehen nebeneinander, jeweils mit Datenpunkttyp und Namen, weitere Objekte als „+3 Objekte“. Ein Klick auf eine Adresse öffnet das Eingabefeld. Eine geänderte Adresse sperrt PlanElec automatisch; mit dem Schloss (Adresse sperren), das beim Überfahren erscheint, sperrst du sie ausdrücklich. Gesperrte Adressen behält jeder weitere Vorschlag bei, ihre Nummer wird nicht neu vergeben. Doppelte oder ungültige Adressen meldet die Prüfung als Konflikt.

Nur KNX: Wie lade ich die Adressen als Dateien für die ETS?

  1. Wähle links in der Modusleiste Export und scrolle zum Abschnitt Domotica.
  2. Im Kasten ETS-Vorbereitung lädst du Gruppenadressen CSV (ETS), Gruppenadressen XML (ETS) oder PA-Liste CSV herunter. Ohne Adressvorschlag weist der Kasten darauf hin, zuerst Adressen vorzuschlagen.
  3. Die Dateien folgen dem Format der ETS für Gruppenadressen. Geräte, Parameter und die Verknüpfung der Kommunikationsobjekte legst du in der ETS an; prüfe dort jede übernommene Adresse.
Kasten ETS-Vorbereitung im Export mit den Knöpfen Gruppenadressen CSV (ETS), Gruppenadressen XML (ETS) und PA-Liste CSV.
Die drei Dateien im Kasten ETS-Vorbereitung; ein ETS-Projekt erzeugt PlanElec nicht.
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DateiInhalt
Gruppenadressen CSV (ETS)Format „3/1“: Haupt-, Mittel- und Untergruppe, Adresse, Beschreibung, DPT als DPST-x-y; Komma, UTF-8 mit BOM
Gruppenadressen XML (ETS)Gruppenadressen-Export im XML-Schema http://knx.org/xml/ga-export/01 mit Bereichsnamen
PA-Liste CSVLinie, physikalische Adresse, Gerät, Art und Raum als Arbeitsliste

Gruppenadressen tragen keine Zuordnung zu Kommunikationsobjekten. Deshalb steht in der Beschreibung jeder Gruppenadresse, welche Tasten, Melder oder Szenenteilnehmer sie nutzen; die Verknüpfung selbst legst du in der ETS an. Einen Import gegen eine bestimmte ETS-Version haben wir nicht geprüft und sagen ihn nicht zu. Die Exporte hängen nicht an der Freigabe des Dossiers: Du kannst sie schon im Entwurf herunterladen.

Was übernimmt PlanElec nicht?

PlanElec machtBleibt in der Hersteller-Software oder vor Ort
Schaltschrank, Kanäle, Klemmen und Linien planen und dokumentierenProgrammierung der Geräte, Parameter und Logik
Kanal-, Klemmen- und Funktionsplan, Topologie, Stückliste, DossierVerdrahtung vor Ort, Einzeladerplan, Bestellung
Busbudget mit eingetragenen und geschätzten WertenMessung des Busstroms, Busdiagnose, Inbetriebnahme
Logische Linien und Busleitung im GrundrissVermessung der Kabelwege, Isolationsprüfung
Nur KNX: Adressvorschlag und Dateien im Format der ETSETS-Projekt (.knxproj), Produktdatenbanken, Kommunikationsobjekte
Planungsbefunde und AREI-SelbstprüfungAbnahme der Anlage durch die zugelassene Kontrollstelle

Lässt sich der Ablauf im Studio zeigen?

Ja. Im Lernzentrum startest du den Domotica-Rundgang (KNX). Er zeigt in rund drei Minuten System, Planungsschritte, Modul platzieren, Kanaltabelle, Linien, Funktionen und die Unterlagen im Export, für KNX zusätzlich Adressen und ETS-Vorbereitung, ohne dein Projekt zu verändern. Schritte, deren Ziel im Projekt noch fehlt, überspringt er.

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